Aktuelle Veranstaltungstipps

Christlicher Glaube in unserer Zeit - Drei theologische Abende

Von Gott zu reden, das hat seit geraumer Zeit seine Selbstverständlichkeit verloren. Das Wort "Gott" ist für viele schal geworden. Wir sind heute in einer Situation, wo wir ganz neu buchstabieren müssen: Was ist das eigentlich, Gott? Denn wir erleben Gott zunächst als etwas, das nicht da ist, wo etwas fehlt, wo man quasi hinübergehen muss aus dem, was man schon kennt und begriffen hat. Insofern muss als erstes das "heute" in der Themenformulierung bedacht sein. Es deutet an, dass das "Reden von Gott" sich verändern und entwickeln kann. So wie sich auch die Beziehung der abendländischen Menschen zu Jesus von Nazareth im Laufe der Jahrhunderte verändert hat.

1. Abend:Was glauben wir wirklich?
Von Gott reden heute. Aber wie?
2. Abend: Was glauben wir wirklich?
Wer war Jesus und wer ist Jesus heute für uns?
3. Abend:Wahrheit – Religion – Ideologie.
Wie Religion zur Ideologie werden kann

  

Termine: Dienstag, 25.09., 02.10., 09.10.2018,19.30 Uhr 
Ort:        
Brenzhaus, Mauerstr. 5, Schwäbisch Hall
Referent:
Pfarrer Christian Horn
Veranstalter:  Evang. Kreisbildungswerk Schwäbisch Hall

 

 

Moralische Ökonomie: Friedrich-Wilhelm Raiffeisen gegen Karl Marx

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx und Friedrich Raiffeisen
Vor 200 Jahren wurden zwei Deutsche gar nicht weit voneinander entfernt geboren, die in völlig unterschiedlicher Weise die Welt der Wirtschaft verändert haben: der Gründer der Genossenschaften Friedrich-Wilhelm Raiffeisen im Westerwald und der Begründer des modernen Sozialismus und Kommunismus, Karl Marx, in Trier. Der eine aktiver Christ – der andere aktiver Atheist. Ihrer beider weltweite Wirkung ist gewaltig – bis heute. Sie ist es deswegen, weil es ihnen um eine ethisch verantwortete Ökonomie ging – so gegensätzlich sie auch argumentierten. Deswegen lohnt sich nach wie vor die Beschäftigung mit ihnen im Blick auf die großen Zukunftsfragen wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, soziale Sicherung, gute Arbeit. Es geht also um ein produktives Gedenken: Was waren ihre Absichten? Wie analysierten sie die damalige Situation? Was haben sie bewirkt? Was bleibt von ihren Ideen? Ein spannender Durchgang durch das Lebenswerk zweier großer Denker.

Termin:Freitag, 28.09.2018, 19.30 Uhr
Ort:  Brenzhaus, Mauerstr. 5, Schwäbisch Hall
Referent:Prof. Dr. Gerhard Wegner, Institutsdirektor Soz.-wiss. Institut der EKD
Veranstalter:Evang. Kreisbildungswerk, VHS SHA, attac, Raiffeisenbank Tüngental

 

 

Tanz und Meditation für Frauen und Männer

Meditative Tänze zu verschiedenen Musiken und Choreografien sind ein Angebot, achtsam auf unserem Lebens-Weg zu sein, den eigenen Weg zu erkennen, sich zu entdecken und neue Schritte zu wagen. Durch Körperwahrnehmungsübungen und Wiederholungen wird Meditation im Tanzen erlebbar
Eingeladen sind alle Menschen, die die heilsame Wirkung der Tänze im Kreis kennen oder entdecken wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung und Schuhe, Getränke und Gebäck zum miteinander teilen.

 

Herbst Tagundnachtgleiche
Die Tagkräfte ziehen sich mehr und mehr zurück und wir treten in die dunkle Hälfte des Jahres ein. Unsere Aufmerksamkeit wird vom außen nach innen gelenkt.
Im Tanzen wollen wir die Ausgeglichenheit von Tag und Nacht, außen und innen, hell und dunkel, Licht und Schatten ausdrücken und nachspüren.

Termin: Samstag, 29.09.2018, 14.00 – 18.00 Uhr
Ort: Brenzhaus, Mauerstr. 5, Schwäbisch Hall
Leitung: Katrin Ludwig, Sozialdiakonin und Tanzanleiterin
Gebühr:15,00 €
Veranstalter:EKS
Anmeldung:Tel. 0791 94674-150/-151, Mail: eksdontospamme@gowaway.brenzhaus.de

Zukunft der Kirche – Kirche der Zukunft

Immer mehr Menschen beantworten die Gretchenfrage „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ negativ. Das verwundert nicht, denn wir erleben einen massiven Abbruch christlicher Tradition. In unserer Gesellschaft finden sich immer mehr Lebenswelten, die wenig oder keinen Bezug zu Kirche und Glauben haben. Viele Menschen haben kein Interesse an kirchlicher Religiosität bzw. erwarten vom christlichen Glauben nichts entscheidend Positives für ihr Leben. Ist das änderbar? Was kann „Kirche“ hier tun? Welche Chancen bietet das Projekt der Württ. Landeskirche „Neue Aufbrüche“ mit seinen zahlreichen Initiativen, Ideen, Experimenten und neuen Formen gemeindlichen Lebens? Darüber und über die „Zukunft der Kirche“ und die „Kirche der Zukunft“ wollen wir, nach dem einführenden Film von Peter Jost „Gretchenfrage“ diskutieren. Auf dem Podium werden sein:
Ulrich Heckel, Oberkirchenrat der Württ. Landeskirche
Reinhold Krebs, Landesreferent Evang. Jugendwerk in Württemberg
Andrea Bleher, Landessynodale
Kurt Wolfgang Schatz, Schuldekan, Landessynodaler
Die Moderation liegt bei Pfarrer Johannes Reinmüller, langjähriger Gemeindepfarrer in Ingelfingen, seit März 2018 Inhaber der Projektpfarrstelle „Innovatives Handeln und Neue Aufbrüche“ der Württ. Landeskirche.

Termin:Montag, 01.10.2018, 19.30 Uhr
Ort:Brenzhaus, Mauerstr. 5, Schwäbisch Hall
Veranstalter:Evang. Kreisbildungswerk SHA

 

 

An Luthers Geburtstag brannten die Synagogen

Eine bleibend brennende Frage: „Warum konnte – inmitten eines Volkes, das sich zum Christentum bekennt - die Zerstörung des jüdischen Lebens im Nationalsozialismus geschehen?“ In diesem riesigen Ausmaß und nahezu unwidersprochen?
Sibylle Biermann-Rau, die Referentin und Autorin des Buches „An Luthers Geburtstag brannten die Synagogen“ geht in ihrem Vortrag diesen Fragen nach und zeigt auf, wie man sich im Dritten Reich außerhalb und innerhalb der Kirche auf Luthers judenfeindliche Äußerungen berufen hat und welche Auswirkungen die auch von Luther genährte Judenfeindschaft auf das Verhalten der Protestanten gegenüber den Juden gehabt hat. Von Ausnahmen abgesehen, kam es nicht nur bei den Deutschen Christen, sondern auch in der Bekennenden Kirche zu keiner klaren Solidarität mit Juden.
Sibylle Biermann-Rau ist württembergische Pfarrerin, nach vielen Jahren in der Gemeinde derzeit als Referentin beim Dekan in Reutlingen tätig und in Tübingen wohnend. Außerdem rege Vortragstätigkeit zum Thema.

Termin:Donnerstag, 11.10.2018, 19.30 Uhr
Ort: Brenzhaus, Mauerstr. 5, Schwäbisch Hall
Referentin:Pfarrerin Sibylle Biermann-Rau
Veranstalter:Evang. Kreisbildungswerk SHA

 

 

Reise nach Israel und Palästina

Nazareth – See Genezareth – Golanhöhen – Totes Meer – Wüste – Jerusalem – Bethlehem
Auf den Spuren Jesu das Heilige Land mit allen Sinnen erfahren:
Plätze sehen, an denen Jesus gewirkt hat, von historischen und biblischen Ereignissen hören, das Land bei kleinen Wanderungen mit den eigenen Füßen spüren, seine Düfte in der Wüste, am Toten Meer und auf den Basaren wahrnehmen und die kulinarische Vielfalt schmecken.

Auf dem Programm stehen auch eine Sonnenaufgangswanderung in der Wüste, ein Abend mit Israelischen Tänzen zum Mitmachen oder Zuschauen, Besichtigung des Jerusalemer Stadtmuseums, der Chagall-Fenster in der Hadassah-Klinik und Besuch Yad Vashems.

Ausführliche Flyer erhalten Sie beim Evang. Kreisbildungswerk Schwäbisch Hall, in den Kirchengemeinden oder bei Andrea Zube, Tel. 07365 3829983, Mail: andrea.zubedontospamme@gowaway.web.de.

Termin:Montag, 15.10.2018 – Dienstag, 23.10.2018
Kosten: 1795,00 €; EZ-Zuschlag: 370,00 €
Reiseveranstalter: Tobit-Reisen, Limburg

 

 

Homosexualität und Bibel

Das Thema Homosexualität lässt die Kirchen nicht los – nicht erst seit der sehr knappen Entscheidung der Landessynode, auch weiterhin eine Segnung homosexueller Paare in einem öffentlichen Gottesdienst nicht zu erlauben. Das Verständnis in der Gesellschaft für gleichgeschlechtlich veranlagte Menschen wächst zwar, ebenso wie die Zahl der Gemeinden, die sich der Initiative Regenbogen anschließen, um zu signalisieren, dass sie offen sind für gleichgeschlechtlich veranlagte Menschen. Gleichzeitig vertreten andere aber deutlich die Position, dass Homosexualität im Widerspruch zu Gottes Willen steht und begründen diese Sichtweise mit Blick auf die Bibel. Was ist hier richtig?
Prof. Siegfried Zimmer wird in seinem Vortrag diese verschiedenen Positionen aufgreifen und der Frage nachgehen, welche Bibelstellen relevant und wie sie auszulegen sind. Der Referent ist Professor für evangelische Theologie und Religionspädagogik. Bis zu seiner Emeritierung arbeitete er an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

Termin:Montag, 22.10.2018, 19.30 Uhr
Ort: Brenzhaus, Mauerstr. 5, Schwäbisch Hall
Referent: Prof. Siegfried Zimmer, Ludwigsburg
Veranstalter:EKS, Kirchengemeinden Lukas, Michael/Katharina und Sophie-Scholl

 

 

50 Jahre "68er":

Eine Revolte und ihre Folgen
Protest, Unruhe: Die Revolte um "1968" markierte eine Protestbewegung, welche die etablierten Politik- und Gesellschaftsformen der Bundesrepublik Deutschland radikal in Frage stellte. Ebenso wie die vorherrschenden Mentalitäten und Lebensstile. In seinem Vortrag reflektiert Wolfgang Kraushaar die Entstehung, Entwicklung und Folgen der Revolte. Er fragt: Was war "1968"? Ein Aufbruch zur liberalen Demokratisierung, oder ein Auftakt zu Gewalt und Werteverfall?
Zur Person: Dr phil. Wolfgang Kraushaar promovierte bei Iring Fetscher. Seit 1987 arbeitet er am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seine Forschungen sind vor allem der Untersuchung von Protestbewegungen in der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere der 68er-Bewegung, RAF und K-Gruppen gewidmet. Er gilt als Chronist und einer der besten Kenner der 68er-Bewegung, was auch seine zahlreichen Veröffentlichungen belegen.

Termin:Mittwoch, 24.10.2018, 19.30 Uhr
Ort:Haus der Bildung, Schwäbisch Hall
Referent:Dr. Wolfgang Kraushaar, WIKU Hamburg
Gebühr: Eintritt frei
Veranstalter: Evang. Kreisbildungswerk SHA, VHS SHA, Kulturbüro, Hällisch-Fränkisches Museum, Stadtarchiv, Stadtbibliothek, Kath. Erwachsenenbildung SHA, Historischer Verein für Württembergisch Franken

 

 

Taxi am Shabbat - Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas

Lesung        
Prag, Budapest, Lemberg und viele Orte mehr waren einst bedeutende Zentren des jüdischen Lebens in Osteuropa - doch wie sieht es heute in diesen Städten aus? Die Journalisten Eva Gruberová und Helmut Zeller haben sieben osteuropäische Länder bereist und in Begegnungen mit Menschen persönliche Schicksale und den jüdischen Alltag beleuchtet. Und stießen bei ihren Recherchen auch auf zwei Männer, die einst im KZ-Hessental inhaftiert waren: Leonid Rubenstein und Naum Chejfez. Die beiden Autoren zeichnen in ihrem Buch ein lebendiges Bild jüdischen Lebens früher und heute und ziehen eine erschreckende Bilanz: Antisemitismus gepaart mit einem neuen Nationalismus ist in Osteuropa erneut auf dem Vormarsch.
Eva Gruberová arbeitet als freie Journalistin und Filmautorin; sie ist Referentin in der KZ Gedenkstätte Dachau. Helmut Zeller leitet die Dachauer Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Gemeinsam verfassten Eva Gruberová und Helmut Zeller das Buch: „Geboren im KZ. Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering“.

Termin: Donnerstag, 25.10.2018, 19.30 Uhr 
Ort:  Hällisch-Fränkisches Museum, Schwäbisch Hall
Kosten:8,00 €, erm. 6,00 €; Vorverkauf Stadtbibliothek
Veranstalter: Evang. Kreisbildungswerk SHA, Hällisch-Fränkisches Museum, Initiative KZ-Gedenkstätte Hessental, Kath. Erwachsenenbildung SHA, Stadtbibliothek SHA, VHS Schwäbisch Hall

 

 

Zwischen allen Stühlen…

Seminar für Frauen, die ihren Partner verloren haben
Da ist seit einiger Zeit ein Stuhl in Ihrer Wohnung, der leer bleibt, ein Platz, der bisher besetzt war von ihrem Partner. Der Platz war ausgefüllt mit allem, was zu dem geliebten Menschen gehörte, um den Sie trauern: mit seinen Eigenschaften und Beziehungen, mit seinen guten und schwierigen Seiten, mit Hoffnungen und Sehnsüchten, mit seinem einzigartigen Blick auf die Menschen und die Welt. Niemand sonst hat so gelebt, gelitten und geliebt, geweint und gelacht. Dieser Platz ist nicht zu ersetzen, nicht neu zu besetzen, er bleibt leer…
Und Sie selber fühlen sich oft wie ‚zwischen den Stühlen‘. Dieser Tod hat auch den Platz, den Sie im Leben hatten ins Wanken gebracht. Ihr Platz in der Familie und in den Beziehungswelten ist ver-rückt.
In diesem Seminar wird es darum gehen, den eigenen Platz zu suchen – in einer fremd gewordenen Welt. Dabei gehen wir in einem geschützten Raum ein kleines Stück Weg miteinander.
Dazu laden wir Sie herzlich ein!
Anmerkung: Der Tod des Partners sollte mindestens 3 Monate zurückliegen!

Termin:Freitag, 23.11.2018 Uhr, 18.00 Uhr bis Samstag, 24.11.2018, 19.00 Uhr
Ort:Ländliche Heimvolkshochschule Hohebuch, Waldenburg
Kosten:Unterkunft, Verpflegung und Kursgebühr: 116,00 € EZ (Waschgelegenheit im Zimmer, Dusche/WC auf dem Gang; 136,00 € EZ (Dusche/WC im Zimmer)
Leitung: Pfarrerin Angelika Segl-Johannsen, Bad Mergentheim
Trauerbegleiterin Rosemarie Heimberger-Häberle, Niederstetten
Information und Anmeldung bis 05.11.2018 (Teilnehmerzahl ist begrenzt):Evang. Bildungswerk Hohenlohe, Tel. 07940 55927, Mail: sekretariat@ebh-hohenlohe.de