Eleven

  • addGeschichte zum Rätsel am 17.01. 2021

    „Wann können wir endlich wieder raus?“

    „Mama, ich will mich mit meinen Freunden treffen – warum muss ich immer hier drin bleiben?“

    „Wie lange geht das denn noch?“

    „Mir ist langweilig! Immer nur chillen ist auf Dauer auch nervig …“

    „Papa, machst du was mit mir?“

    „Warum sind wir hier so lange in diesem Kasten eingesperrt?!“

    Sem, Ham und Jafet schubsten sich gegenseitig und versuchten, den anderen zu reizen. Sehr zum Reiz – oder zum Ärger – der Eltern. Man konnte die Ungeduld förmlich greifen – so lange waren sie nun schon hier drin. So lange schon konnten sie sich draußen nicht mehr frei bewegen oder sich mit Freunden treffen.

    Aber sie waren in Sicherheit. Und ihre Eltern waren bei ihnen. Für die ganze Familie war es eine besondere Zeit. Jeder musste lernen, auf den anderen Rücksicht zu nehmen. Die Eltern waren die ganze Zeit mit den Kindern zusammen. Keine Freunde konnten zu Besuch kommen – weder bei den Kindern noch bei den Eltern.

    Die drei Jungs setzten sich zusammen. Sie holten ihre Schnitzmesser hervor und schauten in den Holzresten nach kleinen Holzblöcken. So hatte alles angefangen. Ihr Vater Noah hatte plötzlich Unmengen von Holz angeschleppt. Große Bretter und schwere Balken. Und dann hatte er angefangen zu bauen. – Die Nachbarn dachten zuerst, er würde ein Haus bauen. Und lachten, denn ein Haus hatte die Familie doch schon. Dann dachten sie, er würde ein Schiff bauen. Und lachten, denn weit und breit war nirgends Meer oder auch nur ein großer See zu sehen.

    Den drei Teenies war es ziemlich peinlich, dass ihr Vater das Gespött der Nachbarn war. Es wurde auch nicht gerade besser, als Vater Noah seinen drei Teenies erklärte, dass er ein Haus-Schiff bauen würde. Eine Arche. Und in dem sollte nicht nur eine Familie Platz haben, sondern auch viele Tiere.

    Sem, Ham und Jafet hatten die Stirn gerunzelt. Noch mehr Gerede von den Anderen. Eltern waren ja eh peinlich an sich – aber wenn sie dann auch noch solche Pläne verwirklichten … Doch heimlich, wenn die Eltern es nicht mitbekamen, hatten sie auch gestaunt. Was ihr Vater sich da ausgedacht hatte! Schon ein riesiges tollkühnes Projekt. Aber Noah erklärte ihnen, dass diese Idee von Gott war. Von dem Gott, der Himmel und Erde geschaffen hatte. Der Gott, der die Menschen geschaffen und jeden ganz besonders gemacht hatte. Der Gott, an den sie glaubten.

    Die anderen Menschen verspotteten Noah und seine Familie weiterhin. Sie lachten ihn aus, weil er an Gott glaubte. Sie lachten ihn aus, weil er die Arche baute. Sie lachten ihn aus und sagten, das wäre alles Quatsch.

    Das machte Noah traurig. Weil er wusste, wie traurig Gott darüber war. Dass die Menschen immer so gemein zueinander waren. Dass sie sich anlogen und Kriege führten. Dass sie keine Rücksicht nahmen auf ihre Mitmenschen und auf die Umwelt. Und seine Jungs wussten nicht so recht, ob sie sich über die Nachbarn aufregen sollten, weil sie den Vater auslachten oder weil sie Gott nicht ernst nahmen. Sie wussten ja selbst nicht so recht, was sie von allem halten sollten. Von der Arche. Und vom Glauben. Und von Gott.

    Die drei Jungs nahmen ihre Schnitzmesser in die Hand und jeder begann, ein Tier zu schnitzen. Sem wollte einen Elefanten versuchen, Ham einen Löwen und Jafet eine Ameise. Während jeder in seine Arbeit vertieft war und man nur das Geräusch hörte, wie immer wieder mit dem Messer ein kleines Stückchen Holz abgehobelt wurde, dachten sie daran, wie ihr Vater Noah auch die Holzbalken gehobelt und vorbereitet hatte. Stück für Stück wuchs damals die Arche. Sie wurde immer größer, und die Jungs hatten gestaunt, wie viel Platz darin war. Noah und seine Frau erzählten den Menschen davon, dass eine große Flut kommen würde. Eine stürmische Zeit – und sie sollten sich in Sicherheit bringen. Viele lachten ihn aus, doch Noah gehorchte Gott und baute die Arche fertig.

    Sie hatten Kleider und Essen in die Arche gebracht, Holzreste und Stroh. Und Körner. Und dann die Tiere. Von jeder Tierart ein Paar. Ein Männchen und ein Weibchen. Sem, Ham und Jafet hatten damals geholfen. Es gab ganz schön viel zu tun. Es waren so viele Tiere … Elefanten, Raben, Löwen, Ameisen, Tiger, Schildkröten, Schmetterlinge, Ziegen, Schafe, Esel, Kamele, Heuschrecken, Gazellen, Fledermäuse, Rehe, Chamäleons, Steinböcke, Adler, Schlangen, Stiere, Geckos, Leoparden, Sperlinge, Hirsche, Wölfe, Mäuse, Tauben, Bären, Leoparden, Igel, Schakale, Hühner, Füchse, Antilopen, Wildschweine, Nilpferde, Hasen, Maulwürfe, Spinnen, Krokodile und noch viele mehr.

    Und natürlich dachten sich die Teenies auch ihren Teil, warum immer ein Männchen und ein Weibchen in die Arche gebracht werden sollte …

    Als alle Tiere und die Familie von Noah in der Arche war, machten sie die Türe zu. Sie wussten, dass sie nun eine ganze Weile da drinbleiben mussten. Zu ihrer Sicherheit.

    Und dann wurde es stürmisch. Zuerst regnete es nur ein bisschen und dann immer mehr. Das Wasser stieg höher und höher.

    Sem, Ham und Jafet fanden die ersten Tage in der Arche ganz lustig. Es war mal was anderes. Aber dann wurde der Sturm draußen immer heftiger. Man hörte immer schlechte Nachrichten von draußen. Sem und Jafet machte das manchmal Angst. Auch wenn sie es vor den anderen nie zugeben würden. Und Ham kasperte immer nur herum und machte sich über alles lustig.

    Je länger die Zeit in der Arche dauerte, umso mehr Geduld brauchten sie. Weil man ja nicht viel Platz hatte. Weil immer nur die Familie da war. Weil man nicht draußen mit den Freunden etwas unternehmen konnte.

    Die Jungs begannen auch, wegen Kleinigkeiten zu streiten. Und die Eltern brauchten viel Geduld und mussten sich immer wieder neue Sachen einfallen lassen, um ihre Teenies zu beschäftigen. Sie machten Sportaufgaben, sie formten Tiere aus Lehm, sie spielten die unterschiedlichsten Spiele – und Noah brachte seinen Jungs das Schnitzen bei. Sem konnte am besten mit dem Schnitzmesser umgehen. Er hatte sich vorgenommen, jeden Tag ein neues Tier zu schnitzen. Ham wollte lieber chillen. Oder heimlich malen. Das würde er aber nie zugeben vor den anderen. Und Jafet hörte am liebsten den Geschichten zu, die sein Vater und seine Mutter er zählten. Von Gott, dem Schöpfer. Der die Welt so schön gemacht hatte. Von Gott, dem Gegenüber. Der den Menschen geschaffen hatte, um jemanden zu haben, den er gernhaben und versorgen konnte. Seine Brüder machten sich immer wieder über ihn lustig, weil er so oft bei den Eltern herumhing. Aber außer den beiden sah das ja eh keiner. Und es half gegen die Langeweile. Und brachte ihn zum Nachdenken.

    So verging Tag um Tag. Sem schnitzte jeden Tag ein neues Tier. Dreißig hatte er nun schon in seiner Kiste. Ham hatte schon viele Bilder gemalt und gut versteckt und schaute jeden Tag aus dem Fenster der Arche. Er wollte endlich wieder raus. Und Jafet schaute nach oben in den Himmel und redete leise vor sich hin. Sprach er mit Gott? Wenn ja – was erzählte er ihm dann wohl? Oder fragte er Gott aus? Über was? Bekam er eine Antwort??

    Als Sem vierzig Tiere in seiner Holzkiste hatte, hörte es auf zu regnen. Vierzig Tage und Nächte lang hatt es geregnet. Die Teenies freuten sich. Das schlimmste Unwetter war vorüber. Doch man konnte immer noch nicht hinausgehen. Aber alle waren froh, dass wohl die längste Zeit schon vorüber war. Sie fassten sich an den Händen und tanzten herum. Sah ja keiner … Die Eltern dankten Gott dafür, dass sie es so lange in der Arche ausgehalten hatten. Und dass die Arche ihnen so guten Schutz und Sicherheit gegeben hatte.

    Nun konnte man es jeden Tag beobachten. Das Wasser ging langsam zurück und einzelne Bergspitzen kamen zum Vorschein.

    Vater Noah ließ einen Raben aus dem Fenster fliegen, damit er irgendwo auf der Erde ein trockenes Stück Land, einen Baum oder eine Blume finden sollte. Doch der Vogel kam ohne ein Blatt oder einen Zweig zurück. Noch mal warten. Aber mit Hoffnung. Jafet saß oft an seinem Lieblingsplatz und schaute durch das Fenster nach oben in den Himmel.

    Als Noah einige Tage später eine Taube losschickte, erging es ihr wie dem Raben. Noch nichts. Noah und seine Familie mussten noch einmal Geduld haben. Sie sangen und spielten zusammen, sie beteten und schwiegen, sie machten Kniebeugen und lachten. Sie stritten und sie versöhnten sich – und schauten erwartungsvoll in die Wolken.

    Und dann schickte Noah noch einmal eine Taube los. Alle warteten gespannt. Tatsächlich – sie kam zurück! Mit einem Zweig des Ölbaumes im Schnabel.

    Jetzt wussten die drei Jungs, dass auf der Erde wieder alles in Ordnung war. Dass sie endlich wieder hinausgehen durften. Sie öffneten die Türe der Arche und stürmten hinaus. Sie rannten wild herum und schlugen Purzelbäume, sie lachten und genossen ihre Freiheit. Sem und Ham halfen ihren Eltern auch, die Tiere aus der Arche zu führen. Sie beobachteten, wie sich jeder auf seine Art freute.

    Und Jafet – Jafet legte sich auf den Boden und schaute in den Himmel. Ganz still lag er da und beobachtete die Vögel, die in die Lüfte stiegen. Und er schickte sein Gebet nicht mehr durch das kleine Fenster in der Arche, sondern in den großen freien Himmel.

    Da erschien auf einmal ein großer Regenbogen am Himmel.  Die Sonne schien und spiegelte sich in den letzten Wassertropfen. Und mittendrin leuchtete der bunte Regenbogen.

    Die ganze Familie hielt inne und bestaunte das Zeichen Gottes. Mit diesem Regenbogen versprach Gott, dass die Erde nie mehr im Wasser versinken würde. Noah und seine Familie waren sehr froh darüber und dankten Gott. Für sein Versprechen, dass er bei ihnen sein würde, egal, was kommt. Dafür, dass er sie in der schwierigen Zeit begleitet hatte. Dafür, dass er da war und für sie sorgte. Dafür, dass er jedem zuhörte, der traurig oder glücklich war. Dafür, dass er ein Gott war, mit dem man durch stürmische Zeiten gehen konnte. Dafür, dass er ein Gott war, der sich über das Lachen freute. Dafür, dass er ein Gott war, der gut auf die Familie aufpasste.

    Dann gingen alle in verschiedene Richtungen davon. Noah wollte endlich wieder seine Arbeit aufnehmen, so wie vor der besonderen Zeit. Seine Frau wollte sich umschauen und etwas Leckeres kochen, was es die letzten Wochen nicht gegeben hatte. Sem packte seine Kiste mit den geschnitzten Tieren und rannte los, um die Gegend zu erkunden. Ham machte einen Luftsprung und dann einen Handstand und warf sich schließlich lachend ins Gras. – Und Jafet? Jafet suchte sich einen ruhigen Platz und legte sich auf den Rücken – mit dem Blick nach oben …

    (Anmerkung: Eigentlich sind die Söhne Noahs schon verheiratet, denn sie nehmen ihre Frauen mit auf die Arche. Doch Noahs Enkel werden erst nach der großen Flut geboren. Deshalb habe ich mich entschieden, Sem, Ham und Jafet hier „Teens sein zu lassen“, damit die Jugendlichen, die die Geschichte hören, sich besser wiederfinden können.)

  • addGraffitiworkshops im November 2019

    Himmel,  Heilig, Glück, Elefant, .... !?!  

    Die ersten Ideen zum Text für unsere Wand im Jugendraum sind vielfältig.  Aber so richtig zünden will der Funke am Anfang noch nicht. Gar nicht so einfach sich als 6 köpfige Gruppe auf einen gemeinsamen Text zu einigen immerhin sollen sich alle damit identifizieren können und zum Raum soll er auch passen.  Aber es hat geklappt. Weil alle kompromissfähig sind und auch auf die anderen zugehen können.  So wird aus HOLY und Elefant erst ein Holyphant und dann ein Textliches Holy mit einem Bild eines Elefanten. 

    Entwurf perfekt! 

    Dann geht es an die Umsetzung.  Bilder sagen in diesem Fall mehr als Worte. Nur so viel: Trotz dicker (farbschwerer) Luft haben alle sehr viel Spaß und sind am Ende total zufrieden mit dem gemeinsamen Ergebnis.

  • addGraffitiworkshop --> Bilder
    • fertig

    • Vorher

    • der Entwurf

    • Besprechung

    • Einweisung

    • Schablonen herstellen

    • erster Entwurf an der Wand

    • bei der Arbeit

    • Feinarbeit

  • addBaumklettern am 04.05.2019

    Ein nasser Samstag im Mai – nicht gerade das beste Wetter für einen Ausflug in den Wald. Und dennoch: eine kleine Schar Jugendlicher macht sich, begleitet von zwei Betreuerinnen, auf den Weg in den Streifleswald. ELEVEN, die Jugendgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Michelfeld, ist mit den „Waldläufern“ zum Baumklettern verabredet.

     

    Als erstes muss die Ausrüstung zum Kletterbaum gebracht werden. In den Kisten sind Seile, Helme, Klettergurte aber auch Regenhosen und wetterfeste Jacken. Als Verpflegung gibt es Getränke, Kuchen und Äpfel.

     

    Dann starten die Erläuterungen. Wir sind heute hier, um ein Abenteuer zu erleben, als Gruppe zusammen zu wachsen, unsere eigenen Grenzen kennenzulernen und natürlich, um gemeinsam Spaß zu haben. Jeder bekommt die Gelegenheit den Baum zu besteigen. Die ersten zwei Meter mit einer Strickleiter, dann von Ast zu Ast in der Fichte hinauf bis auf 15 Meter Höhe. Wahrend des Auf- und Abstiegs ist jeder Kletterer mit einem Sicherungsteam am Boden verbunden. Eine Person ist die „Hauptsicherung“, eine weitere deren „Backup“, ein Dritter ist als „Smiley“ dafür verantwortlich, dass keine Knoten ins Seil geraten.

     

    Die erste Runde ist ein Herantasten an die ungewohnte Situation. Die wortstarken Jungs fangen an, die erwachsenen Frauen werden als Hauptsicherungen engagiert. Die ruhigeren Teilnehmer und Teilnehmerinnen helfen beim Sichern. So weit, so vorhersehbar.

    Der Baum ist harzig und nass vom Regen. Die beiden ersten Kletterer kommen gut voran, sprechen sich ab, damit sich ihre Seile nicht verheddern. Am Ende sind sie ohne Probleme zurück am Boden.

    Nun kommt die zweite Runde. Wer ist mutig und will klettern, wer ist vertrauenswürdig genug, den Part der Sicherung zu übernehmen? Nach und nach werden die Rollen getauscht. Am Ende ist jeder geklettert, war jeder ein verlässlicher Teampartner am Boden. Wenn jemand feststeckte, wurde vom Boden Mut gemacht und Tipps gegeben. Jemand möchte lieber nur 8 Meter, statt 15? Gar kein Problem. Nach jedem Klettergang gibt es Applaus für das Geleistete. Zwei Jugendliche wagen einen Abstieg mit verbundenen Augen. Das ist einerseits ein Nervenkitzel, andererseits ein toller Beweis für das Vertrauen, dass unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herrscht.

     

    Die Feedbackrunde bestätigt die Eindrücke. Die Zeit verging im Flug, anfängliche Ängste und Unsicherheiten haben sich im Laufe des Nachmittags verflüchtigt. Alle sind zufrieden mit den eigenen Leistungen und bedanken sich bei Ralf Stüß für das Ermöglichen dieser tollen Erfahrung!

     

    Hinweis: ELEVEN ist ein christlicher Treff für Jugendliche zwischen 11 und 13 Jahren. Man trifft sich 14-tägig sonntagsmorgens von 11.00 bis 12.15 Uhr im Jugendraum des evangelischen Gemeindehauses in Michelfeld. Gemeinsam wird gesungen, gebetet, über biblische Geschichten nachgedacht, gespielt, gechillt, gequatscht und gefeiert. Außerdem gibt es regelmäßig besondere Aktionen, wie das Baumklettern, den Besuch des Jugendgottesdienstes in Schwäbisch Hall, Diskoabende und vieles mehr!

     

    Kathrin Beckmann, 05.05.2019

  • addBilder zum Baumklettern am 04.05.2019

Jungschar

  • add10. Dezember 2020 Jungschar aus Michelfeld

    Der Traum Ich lag und schlief; da träumte mir ein wunderschöner Traum: Es stand auf unserm Tisch vor mir ein hoher Weihnachtsbaum. Und bunte Lichter ohne Zahl, die brannten ringsumher; die Zweige waren allzumal von goldnen Äpfeln schwer. Und Zuckerpuppen hingen dran; das war mal eine Pracht! Da gab’s, was ich nur wünschen kann und was mir Freude macht. Und als ich nach dem Baume sah und ganz verwundert stand, nach einem Apfel griff ich da, und alles, alles schwand. Da wacht‘ ich auf aus meinem Traum, und dunkel war’s um mich. Du lieber, schöner Weihnachtsbaum, sag an, wo find‘ ich dich? Da war es just, als rief er mir: „Du darfst nur artig sein; dann steh`ich wiederum vor dir; jetzt aber schlaf nur ein! Und wenn du folgst und artig bist, dann ist erfüllt dein Traum, dann bringet dir der Heil`ge Christ, den schönsten Weihnachtsbaum.“ (Hoffmann von Fallersleben) Gesegnetes Weihnachtsfest wünscht die Jungschar

    Der Traum
    Ich lag und schlief; da träumte mir
    ein wunderschöner Traum:
    Es stand auf unserm Tisch vor mir
    ein hoher Weihnachtsbaum.
    Und bunte Lichter ohne Zahl,
    die brannten ringsumher;
    die Zweige waren allzumal
    von goldnen Äpfeln schwer.
    Und Zuckerpuppen hingen dran;
    das war mal eine Pracht!
    Da gab’s, was ich nur wünschen kann
    und was mir Freude macht.
    Und als ich nach dem Baume sah
    und ganz verwundert stand,
    nach einem Apfel griff ich da,
    und alles, alles schwand.
    Da wacht‘ ich auf aus meinem Traum,
    und dunkel war’s um mich.
    Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
    sag an, wo find‘ ich dich?
    Da war es just, als rief er mir:
    „Du darfst nur artig sein;
    dann steh`ich wiederum vor dir;
    jetzt aber schlaf nur ein!
    Und wenn du folgst und artig bist,
    dann ist erfüllt dein Traum,
    dann bringet dir der Heil`ge Christ,
    den schönsten Weihnachtsbaum.“
    (Hoffmann von Fallersleben)


     

    Der Christbaum ist der schönste Baum ....      www.youtube.com/watch





    Impuls für Eine-Minute-Stille:
    Die Kinder auf dem Bild der Jungschar schaffen es nur den obersten Stern anzuhängen, weil sie zusammenarbeiten! Wo erlebe ich solche Gemeinschaftsarbeit? Wo arbeitet mir jemand zu? Wo tue ich das für andere?



  • add1. Advent 2020

    Wir haben Kerzen angezündet und den ersten Advent ein wenig nachgefeiert. Vom Evangelischen Jugendwerk haben wir Basteltüten für die ganze Gruppe bekommen. In jeder Tüte war ein Lebkuchen, eine Stange bunter Knete, zwei Geschichten und eine "Bedienungsanleitung" enthalten. Wir haben - wieder reihum - gemeinsam die Geschichte gelesen und im Anschluss Figuren für die Weihnachtskrippe geknetet. Dann durfte jeder seine Figur vorstellen und erzählen, warum er sich genau diese Figur ausgesucht hatte. 

  • addHerbst bis Weihnachten 2019

    Jungschar, was machen die eigentlich? Ganz schön viel, ganz schön bunt, ganz schön fröhlich! Unser bunter Kinder-, Bufdi- und Jungscharleitermix lässt sich seit einem Monat auf neuen knallbunten Stapelhockern um einen riesigen Ideentisch nieder. Am Herzstück des Jugendraums singen wir lauthals und begeistert Lieder, genießen Tee, Kekse und Obst und basteln. So haben wir Erntedankkörbchen aus Zeitungspapier gefaltet und gesteckt, Herbstlichter gefertigt und Martinsfackeln geklebt. Mit diesen sind wir zur Spielegruppe gewandert und später zum Betreuten Wohnen, um unseren Nachbarn fröhlich St.-Martinslieder entgegen zu schmettern und zusammen mit der Spielegruppe ein Bibelquizz zu lösen. Momentan üben wir das Stück für den Lebendigen Adventskalender ein. Neugierig? Dann kommen Sie am 2. Dezember um 17h30 zum Gemeindehaus und lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns auf Sie!

  • addBilder zu Herbst bis Weihnachten 2019
  • addBewegte Jungschar Michelfeld Sommer 2018

    Bei der Jungschar Michelfeld ging es bewegt her. Gleich zwei Nachmittage umrahmten die Bewegungswoche. Mit der Geschichte und Spielen rund um die Sturmstillung testeten die Kinder am Donnerstag vor der Bewegungswoche ihr Vertrauen in Luftballon gefüllte Bettbezüge, holten um die Wette "Segel" ein und verknoteten sich bei dem beliebten "Twister"-Spiel. Die gestrige Jungschar stand ganz unter dem Motto "Einer für alle - alle für Einen". Hier waren schnelle Beine, gute Augen und Allgemeinwissen gefragt. Aufgabe war es, sich mittels Würfel über ein Spielfeld mit 68 nummerierten Feldern zu bewegen. Hinter jeder Nummer stand ein Kärtchen, das es erst einmal zu finden galt und hinter jedem Kärtchen eine Frage. War die gelöst, konnte erneut gewürfelt werden und schon ging es wieder voller Elan auf die Suche nach der nächsten Karte. Krönender Abschluss war gemeinsames Keksemümmeln, nachdem jeder dazu beigetragen hatte, dass alle Kärtchen wieder eingesammelt waren. Spielleiter und Kinder hatten enormen Spaß. 

  • addBilder zu Bewegte Jungschar Michelfeld Sommer 2018