Geschichte des Posaunenchors

Bild vom Jubiläum 2009

Verglichen mit anderen Posaunenchören ist der hiesige Chor relativ jung. Die Initiative zur Gründung des Chors ging vom damaligen Pfarrer, Georg Malisi, aus. Er war begeisterter, ja leidenschaftlicher Posaunenbläser. In allen Gemeinden, wo er war, hat er einen Posaunenchor gegründet, falls nicht schon einer vorhanden war. So hat er sofort nach seinem Amtsantritt im Herbst 1973 die Initiative ergriffen, Geld und Instrumente beschafft, potentielle Bläserinnen und Bläser geworben. Ein Dutzend “älterer Bläser“ sind es gewesen, die ab Mitte Sommer 1974 bereits im Gottesdienst spielen und an Advent 20 mal „Kurrende“ blasen. Bei diesen adventlichen „Ständchen“ an allen wichtigen Plätzen der Gemeinde sind auch schon die ersten Jungbläser dabei, darunter auch Mädchen. Mit den Gottesdiensten über Weihnachten 1974 hat sich der Posaunenchor endgültig etabliert. Heute ist er aus dem Gemeindeleben und aus der dörflichen Kultur nicht mehr wegzudenken.

Schon früh hat sich der Posaunenchor als ein Verein organisiert. Lange Jahre war Fritz Steinbrenner Vorsitzender, dann Helmut Pfau und später Doris Bort. Heute ist dies Frau Günther. Die Finanzgeschäfte sind bei Gisela Kurz in guten Händen. Seit Jahren dirigiert Carola Güthner den Chor. Wenn sie verhindert ist, übernehmen Günther Brodbeck oder Doris Bort diese Aufgabe.

Wenn bei der Jahresfeier bilanziert wird, dann sind gelegentlich die Chormitglieder selbst überrascht, wie oft sie beieinander waren- bei den wöchentlichen Chorproben, den Gottesdiensten, den Geburtstagsständchen, bei einem Choral im Krankenhaus oder auch auf dem Friedhof. 70 Treffen im Jahr und mehr.

Das Festen und Feiern kommt dabei nicht zu kurz. Ein besonderer Höhepunkt im Jahr ist der 4-tägige Ausflug. Er ist immer bestens organisiert, führt zu herausragenden Zielen. Besondere Landschaften und kulturelle Sehenswürdigkeiten lassen die Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Und regelmäßig wird auch da geblasen, erklingen heitere Melodien und immer wieder Choräle.

Das selbstverständliche Motto ist überall “Soli deo Gloria“ - Gott allein die Ehre.