Bedeutung der evangelischen Trauung

Für Martin Luther ist die Ehe „ein weltlich Ding“, das im Gottesdienst unter Gottes Segen gestellt wird. Darum erfolgt die evangelische Trauung im Anschluss an die standesamtliche Eheschließung. Im Traugottesdienst wird also die bereits im Standesamt geschlossene Ehe der Brautleute gesegnet.

Vorbereitung der Trauung

Die Trauung findet in der Regel dort statt, wo entweder eine/r der Brautleute wohnt oder die Eltern der Braut / des Bräutigams. Wenn das bei Ihnen nicht der Fall ist, erkundigen Sie sich bitte im Pfarramt, unter welchen Bedingungen eine Trauung in St. Michael / St. Katharina möglich ist.

Wenn Sie sich für eine kirchliche Trauung entschieden haben, melden Sie sich im evangelischen Pfarramt, um zu klären, ob der von Ihnen gewünschte Termin möglich ist. Wenn die Terminfrage geklärt ist, wird ein Termin für ein Traugespräch vereinbart, ggfs. auch zwei Termine. Im Traugespräch geht es um die Wahl des Trauspruchs, den Ablauf des Gottesdienstes und um Sie als Paar. Teile des Gesprächs werden nach vorheriger Absprache für die Traupredigt verwendet.

Ablauf der Trauung

Weil die Brautleute bereits als Eheleute in die Kirche kommen, ist es in der Regel üblich, dass sie auch gemeinsam mit Pfarrer / Pfarrerin in die Kirche einziehen. Der genaue Ablauf des Gottesdienstes wird im Traugespräch besprochen, vielfältige Beteiligungen sind hier möglich.

Der Trauspruch muss aus der Bibel sein, Hilfe finden Sie z.B. unter www.trauspruch.de auf der Seite der EKD (Evangelische Kirche Deutschland). Oft ergibt sich ein Trauspruch aus dem Traugespräch.

Die Absprache der Musik findet mit den jeweiligen Organisten statt.

Weitere Infos erhalten Sie im Pfarramt.