Bedeutung der Konfirmation

Das Wort „Konfirmation“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „fest machen“. Sie ist die Antwort des Menschen auf den Segen Gottes, den der Konfirmand / die Konfirmandin als Kind in der Taufe empfangen hat.

Mit der Konfirmation bestätigt der Konfirmand / die Konfirmandin, dass er / sie als Getaufte/r zu Gott und zur Kirche gehören will. Wer konfirmiert ist, darf als Kirchenmitglied am Abendmahl teilnehmen, das Patenamt übernehmen oder auch den Kirchengemeinderat wählen.

Konfirmandinnen und Konfirmanden sind Kirchenlehrlinge. Sie lernen Gottesdienst und Glaube, Kirche und Gemeinde noch einmal neu kennen und sollen zu einem eigenen "Ja" zum christlichen Glauben in einer Gemeinde finden. Im Konfirmandenunterricht werden Themen des Glaubens besprochen und die Praxis des christlichen Glaubens eingeübt. Dazu gehören das Singen, das Lesen biblischer Texte, Gebet und gemeinsames Erleben. Ein besonderer Höhepunkt der Konfirmandenzeit ist die gemeinsame Freizeit.

Vorbereitung der Konfirmation

Jede/r Jugendliche eines neue Konfi-Jahrgang erhält eine schriftliche Einladung seitens der Kirchengemeinde. Sollten Sie diese aus irgendwelchen Gründen nicht erhalten, melden Sie sich bitte im Pfarramt!

Der Konfirmationsunterricht beginnt für einen Jahrgang nach den Pfingstferien in der 7. Klasse und findet dann im Zeitraum eines Jahres regelmäßig mittwochnachmittags statt. Die Konfirmationen finden an den Sonntagen Jubilate, Kantate oder Rogate statt, d.h. zwischen Ostern und Pfingsten.

Die Kirchengemeinden St. Michael / St. Katharina und Steinbach / Tullau bieten den Konfirmandenunterricht gemeinsam an.