Aktuelle Nachrichten

Was ist heute neu auf der Homepage?


Ein gemeinsames Wort der evangelischen und katholischen Pfarrer der Ilshofener Ebene zu Karfreitag und Ostern (siehe unten)

Ein Wort des Gesamt-Kirchengemeinderats an die Gemeinde (siehe unten)

 

Auf der Seite "Gottesdienste": Eine Handreichung für eine häusliche Abendmahlsfeier am Gründonnerstag oder Karfreitag

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden auf der Ilshofener Ebene

 

Jesus Christus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben!“ (Joh. 11, 25)

 

Liebe Mitglieder unserer Kirchengemeinden,

an diesem Wochenende feiern wir Christen Ostern, das Fest der Auferstehung. Miteinander glauben wir daran, dass das Leben stärker ist als der Tod, und dass wir Grund haben zu Vertrauen und Hoffnung auf Gott, der unser Leben in seinen Händen hält.

Die Coronakrise hat der Passionszeit in diesem Jahr eine sehr ernsthafte, aktuelle Dimension gegeben. Angst, Einsamkeit, die Sorge um das Leben von Mitmenschen und die Erfahrung der Ohnmacht haben die vergangenen Wochen geprägt.

Von Gründonnerstag bis Karsamstag erinnern wir Christen uns daran, wie sich die Jünger, als es gefährlich wird, in Sicherheit bringen und Jesus in seiner Not nicht beistehen. Petrus verleugnet ihn. Das können wir in diesem Jahr besonders gut verstehen. Jeder will zuerst sich selbst schützen, und das ist auch sehr menschlich und nachvollziehbar. Jesu Leben und Leiden steht aber für ein solidarisches Miteinander unter uns Menschen.

Was an Ostern geschieht,kann uns Hoffnung und Zuversicht geben: Maria von Magdala geht ans Grab und begegnet dem Auferstandenen. Sie fasst großen neuen Mut zum Leben und zum Glauben.

Manche Aspekte von Ostern können wir in diesem Jahr vielleicht besonders tief verstehen und feiern. Unser gemeinsames Leben gelingt nur, wenn wir nicht nur an unsere eigene Sicherheit denken, sondern auch an die der anderen. Manchmal bedeutet das, dass wir auch für einander Risiken eingehen, wie das jetzt besonders Pflegekräfte, Ärzte, Verkäuferinnen oder Fernfahrer tun. Wir spüren auch, wie wichtig es ist, international solidarisch zu sein, Patienten hierher zu holen oder Schutzausrüstung zu teilen. Überall da siegt das Leben über den Tod. Es gibt gute Gründe, dieses Jahr mit besonderer Aufmerksamkeit Ostern zu feiern. Als ein Fest, das Menschen auf der ganzen Welt verbindet, auch über die Grenzen der Nationalitäten und Religionen hinweg. Im Sinn Jesu können wir neu lernen, Ostern so zu feiern, dass es uns in aller Unterschiedlichkeit verbinden kann.

 

Hier bei uns gibt es viele kleine und große Zeichen des guten Miteinanders. Viele Menschen bieten ihre Hilfe an, kaufen für andere ein, kümmern sich um Menschen, die Hilfe brauchen, denken aneinander, beten für Kranke, rufen an oder legen einen Gruß vor die Haustür.

All das sind Osterzeichen, die Hoffnung machen und zeigen, dass das Leben und die Liebe stärker sind als Angst und Einsamkeit.

 

Wir wünschen Ihnen in diesen Passions- und Ostertagen hilfreiche Erfahrungen von gelungenem Miteinander, von Zuversicht und Vertrauen. Erfahrungen vom Sieg des Lebens, trotz des Todes.

 

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Osterfest!

Ihre Pfarrer auf der Ilshofener Ebene

Johannes Albrecht, Ralf Bürzele, Werner Funk, Hans-Gerhard Hammer und Susanne Meyer

Sie dürfen uns Pfarrer gerne jederzeit anrufen, wenn Sie Gesprächsbedarf haben oder Unterstützung z.B. beim Einkaufen brauchen.

 

Hoffnung für Osteuropa: Da zurzeit keine Gottesdienste stattfinden dürfen, fehlen auch die Gottesdienstopfer, die landeskirchenweit für Menschen in Not erbeten werden.So bitten wir zum Beispiel an Karfreitag jedes Jahr um ein Opfer für die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“. Sie unterstützt kirchliche und ökumenische Partner bei ihrer diakonischen Arbeit in Georgien, Griechenland, Polen, Rumänien, Russland, Serbien und der Slowakei. Gerade jetzt ist die Hilfe für Arme, Ausgegrenzte, alte Menschen, benachteiligte Kinder und Jugendliche und für Geflüchtete besonders wichtig. Falls Sie dort helfen möchten, können Sie das gern über die Kirchenpflege Ihrer Gemeinde tun. Die Bankverbindung finden Sie auf der jeweiligen Homepage. Bitte vermerken Sie in diesem Fall bei der Überweisung als Verwendungszweck das Stichwort „Hoffnung für Osteuropa“.

 

 

Ablauf-Vorschlag für ein Gebet zuhause

 

Vorbereiten

Die Glocken läuten.

Überall, wo man sie hören kann, unterbrechen Menschen für einen Augenblick das, was sie gerade tun. Auch ich lege beiseite, was mich gerade beschäftigt, und höre auf das Läuten.

Wie viele andere Mitmenschen in ihren Häusern entzünde auch ich eine Kerze, ein Licht der Hoffnung.

Wir sind hier; räumlich getrennt und doch miteinander verbunden.

Und Gott ist hier. Das genügt.

Anfangen

In deinen Händen, Herr, steht unsere Zeit.

Denke an uns in deiner Gnade.

     Erhöre uns und hilf uns. Amen.

Psalm 121 (oder ein anderer Psalm)

Freies / Persönliches Gebet 

Ich will dir danken, Gott …

Ich denke an …

Das beschäftigt mich …   Amen.

Fürbitte

Hilf mir, Gott, dass ich in aller Ungewissheit und Angst nicht das Vertrauen verliere.

Lass mich und die anderen besonnen bleiben.

Bewahre die Schwachen. Sorge für die Kranken.

Sei bei allen, die sterben.

Beschütze alle,die in Krankenhäusern und Laboren arbeiten,

die Kranke pflegen, Eingeschlossene versorgen und sich darum bemühen, dass wir haben, was wir zum Leben brauchen.

Vaterunser

Segen

Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott, + Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

     Amen.

 

 

 

 

 

Ihr Kirchengemeinderat schreibt Ihnen

 

 

 

Liebe Gemeindeglieder

Nun sind es schon über 4 Wochen, dass in unseren Gemeinden keine Gottesdienst mehr gefeiert werden dürfen, auch alle anderen Veranstaltungen sind abgesagt.
Wahrscheinlich fällt Ihnen dieser Zustand auch schwer und vielleicht haben Sie im Stillen auch schon mit dem Psalmisten gebetet

Eines bitte ich vom Herrn, das hätte ich gerne:
dass ich im Hause des Herrn bleiben könne mein Leben lang,
zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn.  (Ps. 27,4)

Ja, es ist schwer, auf die Gottesdienste und die Begegnung mit anderen Menschen verzichten zu müssen, zumal wir nicht absehen können, wie lange dieser Zustand noch andauert.

Außer dieser persönlichen Einschränkung und Isolierung hat diese Kontaktsperre aber noch eine andere, ganz praktische Dimension: unseren Gemeinden fehlen die Opfer, die sie für ihre (weitergehenden) Aufgaben benötigt.

Doch nicht nur unsere Gemeinden sind davon betroffen. Es werden ja im Verlauf des Kirchenjahres vom Evang. Oberkirchenrat immer wieder Opfer für besondere Anlässe erbeten. So ist zum Beispiel traditionell das Opfer am Karfreitag für die Aktion „Hoffnung  für Osteuropa“ erbeten. Betroffen sind davon  Menschen und Kirchen in besonderen Notlagen, die auf unsere Hilfe dringend angewiesen sind.
In seinem Opferaufruf schreibt dazu unser Landesbischof u.a.: „Die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ unterstützt kirchliche und ökumenische Partner bei der diakonischen Arbeit in Georgien, Griechenland, Polen, Rumänien, Russland, Serbien und der Slowakei. Sie will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben, Hoffnung teilen und Hilfe weitergeben.“

Können und dürfen wir diese Menschen und Partnerkirchen wegen der bei uns herrschenden Corona-Pandemie einfach vergessen und im Stich lassen? Wenn wir nach dem Willen Gottes fragen kann die Antwort nur Nein heißen.
Die Evang. Landeskirche bittet in einem Rundschreiben an die Pfarrämter deshalb darum, ihrerseits die Gemeindeglieder zu bitten, auch ohne Gottesdienst ihr Opfer für die genannten Zwecke zu geben. Sie schlägt vor, dass das durch Überweisung an die Kirchenpflege geschehen könnte, von wo die Spenden, wie üblich, an die Landeskirche weitergeleitet werden.

Wir geben diese Bitte der Landeskirche an die Gemeindeglieder weiter in der Hoffnung auf Ihr Verständnis und Ihre Solidarität mit den Notleidenden.
Wenn Sie dieser Bitte nachkommen wollen, so finden Sie nachstehend die Konten der Kirchenpflege(n), bitte vermerken Sie auf der Überweisung unter „Verwendungszweck“ „Hoffnung für Osteuropa“.

Im Namen aller Notleidenden, denen Ihr Opfer zugute kommen soll, sagen wir ein herzliches Vergeltsgott
Ihre Kirchengemeinderäte

 

 

Konten:

Ev. Gesamtkirchengemeinde Obersteinach  IBAN DE54 6229 0110 0082 0670 07 bei der Volksbank SHA-CR eG

Ev. Kirchengemeinde Ruppertshofen  IBAN DE44 6209 1800 0033 3120 01 bei der Volksbank Hohenlohe eG