Aus der Bezirkssynode Schwäbisch Hall November 2017

Der Kirchenbezirk Schwäbisch Hall wird nach Maßgabe der Landessynode insgesamt zwei volle Pfarrstellen bis zum Jahr 2024 einsparen müssen.

 

Am 24. März 2017 hatten die Kirchengemeinderäte aller Gemeinden im Kirchenbezirk die Gelegenheit, grundsätzlich zum Thema Pfarrplan, seinen Chancen und Problemen mit Oberkirchenrat Wolfgang Traub und untereinander zu diskutieren. 

 

Acht Monate später, am 24.November 2017, diskutierten die Synodalen in öffentlicher Sitzung der Bezirkssynode die Vorschläge des Pfarrplan-Sonderausschusses ebenso wie einen alternativen Vorschlag aus dem Distrikt Rosengarten-Mainhardter Wald. Auch wurde der grundsätzlichen Kritik am Pfarrplan Raum gegeben.

 

Abschließend traf die Bezirkssynode eine grundsätzliche Entscheidung: 61 Synodale votierten bei 12 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen für den Vorschlag des Pfarrplan-Sonderausschusses. 

 

Der Vorschlag, der nun im Kirchenbezirk detailliert ausgearbeitet werden soll, beinhaltet zwei Kürzungen bzw. Strukturveränderungen:

 

1. wird es eine Neustrukturierung der Distrikte geben, so dass es aus ehemals fünf nun vier Distrikte gibt, die die Vertretung im Pfarramt möglichst sicherstellen sollen.

 

2. werden die Kirchengemeinden Bibersfeld und Rieden (100 % Pfarrstellenkürzung), Reinsberg und Großaltdorf (50 % eingespart) und Tüngental und Hessental II (50 % eingespart) zusammengelegt und spätestens 2024 durch jeweils eine 100 Prozent Pfarrstelle versorgt werden. Lorenzenzimmern wird durch die Pfarrstelle Oberaspach mitversorgt (Keine Kürzung).

 

Die Bezirkssynode erhofft sich dadurch eine Perspektive, die von Langfristigkeit und Wiederbesetzbarkeit der Pfarrstellen geprägt ist.

 

 

Bericht über die Bezirkssynode im Kirchenbezirk Schwäbisch Hall vom 24.11.2017

 

Dekanin Anne-Kathrin Kruse