Der Kirchengemeinderat

„Kirchengemeinderat und Pfarrer leiten gemeinsam die Gemeinde." – so fasst die Kirchengemeindeordnung der Ev. Landeskirche in Württemberg die Aufgabe des Kirchengemeinderats zusammen.
Diese Leitungsaufgabe geschieht in der Verantwortung vor Jesus Christus, dem Herrn der Kirche. Neben Verwaltungsaufgaben (z.B. Bausachen, Finanzen, Personalfragen) überlegt sich der Kirchengemeinderat, wie die Arbeit in der Kirchengemeinde entsprechend dem Evangelium von Jesus Christus und dem Glauben an ihn gestaltet werden kann – in Gottesdiensten, Gruppen und Kreisen, Projekten (wie besonderen Veranstaltungswochen).
Dabei sind die Mitglieder offen für Ideen und Vorschläge der Gemeindemitglieder. – Die Sitzungen des Kirchengemeinderats (mit wenigen Ausnahmen) sind öffentlich.


Die Amtsperiode des Kirchengemeinderats beträgt 6 Jahre.


Das Amtsversprechen der Kirchengemeinderäte lautet:

‚Im Aufsehen auf Jesus Christus, den alleinigen Herrn der Kirche, bin ich bereit, mein Amt als Kirchengemeinderat zu führen und dabei mitzuhelfen, dass das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, aller Welt verkündigt wird. Ich will in meinem Teil dafür Sorge tragen, dass die Kirche in Verkündigung, Lehre und Leben auf den Grund des Evangeliums gebaut wird, und will darauf Acht haben, dass falscher Lehre, der Unordnung und dem Ärgernis in der Kirche gewehrt wird. Ich will meinen Dienst im Gehorsam gegen Jesus Christus nach der Ordnung unserer Landeskirche tun.'