Geschichte der Kirchengemeinde

Zur Ev. Kirchengemeinde Geißelhardt gehören die Wohnorte bzw. Siedlungsplätze: (In Klammer ist die Zahl der Gemeindeglieder angegeben.)

  • Lachweiler (349)
  • Geißelhardt(109)
  • Schönhardt(45)
  • Frohnfalls( 41)
  • Storchsnest(28)
  • Steinbrück( 18)
  • Streithag(17)
  • Dürrnast(15)
  • Rappenhof(15)
  • Hegenhäule(10)
  • Neuwirtshaus(10)
  • Hausenbühl(6)
  • Haubühl(5)

Derzeit zählt die Ev. Kirchengemeinde 668 Gemeindeglieder.

Ihre räumliche Ausdehnung ist identisch mit der ehemals selbstständigen bürgerlichen Gemeinde und umfasst ca. 1550 ha Fläche. Die Hälfte davon ist Wald.

Im Zuge der Verwaltungsreform 1972/73 hat die bürgerliche Gemeinde ihre Selbstständigkeit aufgegeben und ist nach Mainhardt eingemeindet worden.

Schon 1938 hat man sie vom Oberamt Öhringen in den Landkreis Schwäbisch Hall eingegliedert. Die Kirchengemeinde ist diesen Weg nicht mitgegangen. Sie gehörte seit 1840 zum Dekanat Öhringen und wollte dort auch bleiben. Sie war über Jahrhunderte zwar eine kirchliche Filiale von Mainhardt (bis 1926 Dekanat Weinsberg), gehörte aber zu Dekanat und Oberamt Öhringen. Eine etwas groteske Situation. Dies änderte sich 1862. Geißelhardt löste sich von Mainhardt und wurde selbstständig.

Am 1. Januar 2002 hat sich die Kirchengemeinde aus dem Kirchenbezirk Öhringen gelöst und ist in den Kirchenbezirk Schwäbisch Hall eingegliedert worden.

Damit ist die Voraussetzung dafür geschaffen worden, dass eine Ev. Gesamtkirchengemeinde Mainhardter Wald gegründet werden konnte. Seit 1. Januar 2003 ist eine entsprechende Ortssatzung in Kraft.