SenF: Seniorenforum Bubenorbis

Am Seniorenadvent im Dezember 2013 wurde überlegt, wie die Seniorenbegegnung in Bubenorbis mit neuen Ideen belebet werden kann.
Bei einem 1. Gedankenaustausch am 13. Januar 2014 kam man überein, einmal im Monat einen Seniorentreff anzubeiten.

Das 1. Treffen fand am Montag, 10. Feburar 2014 um 14.30 Uhr im Gemeindesaal des Pfarrhauses statt. Dreißig Mitbürger und Mitbürgerinnen sind der ersten Einladung gefolgt. Die Vorbreitungsgruppe erfragte die Wünsche der Teilnehmer, um ein möglichst vielfältiges Programm erstellen zu können. Bei Kaffeee und Kuchen entwickelte sich eine reger Gedankeaustausch.

Aus mehreren Namensvorschlägen wurde der Name "SenF" (Senioren Forum) mit großer Mehrheit angenommen.

Die Treffen finden seither in der Regel am zweiten Montag eines Monats statt und erfreuen sich großer Beliebtheit.


Seit kurzem wird auch ein Filmnachmittag angeboten.

Nachfolgend einige Rückblicke über die Aktionen des Senioren Forums

Vortrag von Pfarrer Herrmann über das Leben und über die Bedeutung von Martin Luther

Pfarrer Matthias Herrmann war eingeladen, um über das Leben und über die Bedeutung Martin Luthers zu referieren. Wie geht man an so ein komplexes Thema heran, über das Theologen, Philosophen und andere Wissenschaftler schon ausführlich geforscht haben und mit ihren Ergebnissen wohl ganze Bibliotheken füllen? Herr Herrmann wählte den Weg über die zeitliche Abfolge des Lebens Martin Luthers, illustriert mit Bildern aus jedem Lebensabschnitt. Geboren 1483 in Eisleben durchlebte er eine strenge Erziehung durch seinen Vater. Ab 1490 erfolgte der Schulbesuch in Mansfeld, Magdeburg und Eisenach. Die schulische Erziehung war geprägt durch äußerste Strenge, die auch Prügel beinhaltete. Auf Wunsch des Vaters sollte der begabte Sohn Jura studieren, was ab 1501-05 in Erfurt erfolgte. Ein einschneidendes Erlebnis, ein Blitzschlag, der neben Luther einschlug, lies ihn seine Lebensplanung ändern. Von nun an wollte er Mönch werden und trat in den Orden der Augustiner in Erfurt ein. Im Jahr 1512 wird er Doktor der Theologie und hält Vorlesungen an der Universität zu Wittenberg. In dieser Zeit ringt er um die religiöse Erkenntnis, vor allem durch das Studium des Römerbriefes. Der Mensch erlange Gerechtigkeit allein durch die Gnade Gottes, nicht durch gute Werke. Im Jahr 1517 erfolgte der Thesenanschlag an die Schlosskirche zu Wittenberg, worin er sich vor allem gegen den Ablasshandel der römischen Kirche wandte. Auf dem Reichstag zu Worms 1521 sollte Luther vor dem Kaiser seine neue Lehre widerrufen. Dies würde er tun, wenn ihm Beweise für seine „falsche“ Lehre entgegengebracht würden. Dies geschah jedoch nicht. Im Wormser Edikt verhängte der Kaiser die Reichsacht über Luther, er war nun vogelfrei. Er wird auf die Wartburg nach Eisenach gebracht, wo er inkognito lebte. In dieser Zeit übersetzte er das Neue Testament in nur 11 Wochen aus der griechischen in die deutsche Sprache. Die Gesamtausgabe der Bibel in deutscher Sprache erfolgte im Jahr 1524. Sie fand rasche Verbreitung durch den Buchdruck, der zu dieser Zeit erfunden wurde. In den Jahren 1522 -25 geht Luther daran, durch Schriften und Predigten seine Lehren praktisch umzusetzen. Er heiratete 1525 Katharina von Bora mit der er sechs Kinder hatte. Seine letzten Lebensjahre waren von vielen kleinen und großen Krankheiten geprägt. Dennoch führte er seine Predigttätigkeit in Mitteldeutschland fort. Die Reformation war nicht mehr aufzuhalten. Im Jahr 1546 stirbt Luther. Er wird in der Schlosskirche zu Wittenberg beigesetzt.

Pfarrer Herrmann sei Dank für seinen informativen und inhaltsreichen Vortrag! Zum Schluss beantwortete Herr Herrmann Verständnisfragen zu einzelnen Problemfeldern. Ein herzlicher Dank geht wieder an die Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Nachmittags durch Kuchen, Kaffee und Dekoration beigetragen haben!

Nächste Zusammenkunft:  Montag, 09. Oktober 2017, 14.30 Uhr, im Pfarrhaus. Ein Vertreter der Kriminalpolizei gibt Ratschläge.

 

 

 

Grillen im Pfarrgarten

Bei schönstem Wetter fand am 7. August im Pfarrgarten das diesjährige Grillen statt. Pfr. Herrmann hat uns freundlicherweise den Platz zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Sonneneinstrahlung wurden die Tische und Bänke „schattengerecht“ aufgestellt. Nach Kaffee und Kuchen durften wir eine Spezialität genießen: Rita und Roman Dublin hatten aus Thüringen originale Thüringer Bratwürste mitgebracht, die Rolf Hannemann gekonnt grillte. Diese Bratwürste, so Roman, würden oft nachgemacht, aber diese seien direkt aus einem Ort in Thüringen. Allgemein wurden die schmackhaften Würste gelobt und die Möglichkeit weiterer Importe erörtert. Anregende Gespräche bei sehr guter Atmosphäre rundeten den Nachmittag ab. Ein herzlicher Dank geht an die Vorbereitungsgruppe für Kaffee und Kuchen sowie an den MGV und an die Feuerwehr für die leihweise Überlassung der Tische und Bänke!

 

 


Treffen mit Herrn Friedrich Messer zum Thema: "Die Jenischen"

Zu Gast war heute Herr Friedrich Messer aus Pfedelbach, der sich mit den „Jenischen“ befasst und deren Geschichte und Sprache erforscht. Er sei in die jenische Sprache reingewachsen und habe sie von seinem Vater erlernt. Zu Beginn gab er einige Kostproben dieser Sprache. Niemand verstand die Sätze, allerdings konnten einzelne deutsche Füllwörter erkannt werden. Die Sprache stammt vom „Rotwelschen“ ab und habe ca. 300 Wörter. Diese Wörter werden mit Füllwörtern der jeweiligen Landessprache ergänzt. Einige Wörter haben Eingang in die deutsche Sprache gefunden, wie z.b.: „vermasseln“, „verkohlen“. Die Jenischen sind Europäer und leben hauptsächlich in Deutschland, Österreich, Benelux-Länder und in der Schweiz (wo ca. 30000 Jenische leben). Erstmals wurden die Jenischen um 1240/50 erwähnt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg 1618-48, der über ein Drittel der Bevölkerung das Leben kostete, blieb den Jenischen nichts anderes übrig, als sich durch Betteln, Hausieren, Stehlen und Diebereien durchzuschlagen. Nach Pfedelbach kommen die Jenischen, nachdem der evangelische Ort an das katholische Bartenstein fiel. Bartenstein siedelte Katholiken in Pfedelbach an und gab ihnen ein kleines Stück Land. Das nutzten auch die Jenischen. Allerdings war das erhaltene Land zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Das heißt: die Jenischen mussten ihren Lebensunterhalt weiter mit illegalen Machenschaften bestreiten, was zum Teil bis heute deren schlechter Ruf erklärt. Oft wurden und werden Zigeuner mit Jenischen gleichgesetzt. Herr Messer betont aber: „Die Jenischen sind keine Zigeuner und die Zigeuner sind keine Jenische“! Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden keine Unterschiede zwischen den Gruppen gemacht, und sie wurden gleichermaßen verfolgt. Es gibt heute keine geschlossene Volksgruppe der Jenischen in Deutschland etwa in Form einer Minderheit. Es sind vielmehr die einzelnen Familien, die zusammenhalten.

Es gibt heute Bestrebungen, die Kultur und Sprache der Jenischen zu erforschen und sie der Nachwelt zu erhalten. Herr Messer ist einer der Forscher, der sich mit Wissenschaftlern dieses Ziel gesetzt hat. In der abschließenden Fragerunde zeigte sich das große Interesse an den Jenischen. Herrn Messer sei Dank für seinen lebendigen, mit Anekdoten gefüllten Vortrag. Ebenfalls einen herzlichen Dank an die Damen und Herren für die organisatorische Vorbereitung der Zusammenkunft!

Treffen am Backhäusle

Bei schönem Wetter und bei angenehmen Temperaturen fanden sich über 30 Seniorinnen und Senioren zum schon traditionellen Blootzessen ein. Es gab Klumpenkuchen, Zwiebel- und Lauchkuchen und verschiedene Pizzas. Bei anregenden Unterhaltungen vergingen die Stunden wie im Flug! Zwischendurch ließen es sich einige von uns nicht nehmen, mit viel Spaß ein Match auf dem Bouleplatz zu absolvieren. Ein herzlicher Dank geht an Frau Weinmann, die das Backhäusle herrichtete und an die Blootzbackerinnen sowie an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr am Backhäusle!

 

 


Ausflug 2017

Der Jahresausflug des Seniorenforums Bubenorbis führte uns zur Stuppacher Madonna, nach Markelsheim und zum Schloss Weikersheim. Volker Schäfer von der Fa. Zügel fuhr uns sicher mit dem Bus, dafür herzlichen Dank!

Erste Station war die Stuppacher Madonna, die sich in einer Kapelle befindet. Die Madonna wurde von Matthias Grünewald 1516 gemalt und ist eines der schönsten und bedeutendsten Marienbilder der Welt und Ziel vieler Wallfahrer. Nach diesem beeindruckenden Erlebnis ging es weiter nach Markelsheim. Dort wartete eine Traktor-Kutschfahrt auf uns. Thomas und Conny Lehr vom Jakobshof führten uns in die Weinberge auf der einen Seite und später auf der anderen Seite des Taubertales. Während der Kutschfahrt sangen wir Lieder, begleitet von Frau Lehr am Akkordeon. Gegen den Durst kreisten verschiedene Weinflaschen die Runde. Deren Inhalt konnte in das Gläschen, das jeder in einem Beutel erhalten hatte, eingeschenkt werden. Interessant waren die Ausführungen Frau Lehrs über die Situation des Weinbaus allgemein und speziell in Markelsheim. Der Frost hat auch hier seine Spuren hinterlassen. Es wird mit Einbußen von 50 bis 60 Prozent gerechnet. Interessant waren auch die großen Weinfässer, die paarweise als Übernachtungsmöglichkeit mit Halbpension angeboten werden. Am frühen Nachmittag gab es ein zünftiges und reichhaltiges Vesper, selbstverständlich mit Wein, an einem offenen und überdachten Rastplatz. Keiner von uns hat diesen Ort wohl hungrig verlassen! Der dritte Höhepunkt unseres Ausflugs war der Besuch des Schlosses Weikersheim. Wir schauten uns den wunderschönen barocken Garten an. Beindruckend auch die ca. 100 steinernen Zwergstatuen, die zum großen Teil von der Künzelsauer Bildhauerfamilie Sommer geschaffen wurde. Immer wieder hörten wir klassische Musik. Die sog. Jeunesses Musicales Deutschland hat hier ihren Sitz und veranstaltet ganzjährig Konzerte und alle zwei Jahre Opernaufführungen. Nach dem Schlossbesuch war es Zeit für eine kleine Kaffeepause in einem örtlichen Café.

Ein ereignisreicher Ausflug neigte sich dem Ende zu. Wir bedanken uns für die wie immer perfekte Organisation durch Herrn Gerd Hannemann!

Vortrag von Herrn Albert Müller

Wem der Begriff „Fernradler“ nicht geläufig ist konnte sich bei der Zusammenkunft des Seniorenforums am 10. April ein genaues Bild über diese Art des Fahrradfahrens machen. Herr Albert Müller aus Hessental ist ein solcher passionierter Fernradler, der uns über seine dreiwöchige Tour im Jahr 1993 durch Marokko berichtete. Mit seinem Fahrrad hat er viele europäische und außer europäische Länder bereist; insgesamt legte er bis jetzt ca. 48 000 km zurück! Von Tanger aus fuhr er zunächst an der Küste des Atlantischen Ozeans entlang um dann in südlicher Richtung die Königsstadt Meknès zu erreichen. Die Straßen waren gut ausgebaut und es gab nur wenig Autoverkehr. Die Landschaft zeigte sich in sattem Grün, teilweise bewaldet. Die Dias zeigten eindrucksvoll das quirlige Leben in den Straßen aber auch die islamische Architektur der Moscheen und anderer öffentlicher Gebäude. Weiter ging es zur nächsten Königsstadt Fès. Herr Müller kaufte an den Obstständen am Straßenrand viel Obst, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und um Vitamine zu sich zu nehmen. Auch legte er großen Wert auf ein anständiges Hotel für die Nacht und auf ein gutes Abendessen. Hier machte Herr Müller seine Tagebucheintragungen. Einmal hatte er Pech, als sich das vom Reiseführer vorgeschlagene Hotel als eine Ruine entpuppte. Auf der weiteren Reise in südwestlicher Richtung, teilweise über das Mittlere Atlas Gebirge, wurde die Vegetation immer spärlicher bis schließlich ein symbolisches Tor an der Straße den Übergang in die „Vorsahara“ zeigte. Von nun an wurde es windiger und die örtliche Straßenverwaltung musste öfters die Straße vom Sand frei räumen (ähnlich dem Schneeräumen bei uns). Weiter ging es bis zur europäisch wirkenden Stadt Laâyoune. Dieser südwestliche Teil von Marokko gehörte früher zu Spanien, weshalb auf den Dias auch christliche Kirchen zu sehen waren. Hier endete der spannende und informative Vortrag von Herrn Müller. In der anschließenden Fragerunde interessierte z.B.: Wie war das mit ihrem Sitzfleisch, drei Wochen im Sattel; was kostete so eine Reise; wie haben Sie bezahlt; in welchem Land war es für Sie am angenehmsten mit dem Fahrrad usw.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Reiseeindrücke, die uns Herr Müller vermittelt hat. Desgleichen geht ein Dank an die Frauen und Männer für die Bereitstellung der Kuchen, für die Bewirtung und für den Auf- und Abbau des Mobiliars.




Besenfahrt 2017

Am 9. März war es wieder soweit: Wir kehrten in einen „Besen“ ein. Dieses Mal fuhren wir mit der Fa. Zügel zur „Besenstube“ Römerhof in Kirschenhardthof nähe Backnang. Das schlechte Wetter lud uns geradezu zu ein paar schönen Stunden in geselliger Runde ein. So folgten der Einladung 38 Seniorinnen und Senioren. Nach dem Mittagessen (Spezialität „Haxen“ und Schlachtplatte) unterhielt uns das Akkordeonduo „Herbert und Ingrid“ mit volkstümlichen Melodien, aber es wurde auch gesungen. Die Stimmung stieg; und so ließen es sich einige Paare nicht nehmen, das Tanzbein zu schwingen. Der vergnügliche Nachmittag endete gegen 17 Uhr. Herzlichen Dank an Herrn Gerd Hannemann für die gewohnt perfekte Organisation sowie an den Busfahrer Volker Braun für den sicheren Transport.


Rückblick auf die vergangenen Jahre

Bei unserer Zusammenkunft am 13. Februar gab es einen Rückblick auf fast drei Jahre Seniorenforum Bubenorbis. Die Bilder von Birgit Langenstein und Reinhart Baumgratz zeigten das überaus abwechslungsreiche Programm dieser Jahre: Ausflüge, Vorträge, Bloozessen, Spielenachmittage, gemeinsame Feiern usw. Diese bewährten Inhalte wollen wir in Zukunft mit neuen Themen ergänzen. Ein besonderer Dank geht an Willi Langohr für die Bereitstellung der Technik sowie an die Damen für die wie immer perfekte Bewirtung!


Spielenachmittag

Am 9. Januar trafen sich die Seniorinnen und Senioren zum schon traditionellen ersten Spielenachmittag im neuen Jahr. Nach dem Kaffee trinken (herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam!) wurden die Brett- und Kartenspiele ausgepackt. Mit viel Freude und Begeisterung wurde gewürfelt und die Karten geklopft.

Dieser Nachmittag bereitete viel Spaß und, um es mit dem griechischen Philosophen Aristoteles zu sagen: „Das Spiel ist ja eine Art Erholung, und der Erholung, und der Erholung bedürfen wir darum, weil wir nicht ununterbrochen arbeiten können.“

 

Weihnachtsfeier 2016

Wir feierten am 12.12. im Gemeindesaal des Pfarrhauses Advent. Bei Kaffee und Christstollen saßen wir in weihnachtlich geschmücktem Saal in gemütlicher Runde zusammen. Pfarrer Herrmann ließ es trotz seines freien Tags nicht nehmen, uns einen Besuch abzustatten. Er begrüßte die Runde mit einer weihnachtlichen Geschichte. Es folgten weitere, humorvolle Vorträge zur Advents- und Weihnachtszeit. Dazwischen sangen wir Weihnachtslieder, begleitet von Herrn Herrmann am E-Piano. So erlebten wir wieder einen kurzweiligen Nachmittag, der auch der Kommunikation untereinander genügend Raum ließ.
Ein herzlicher Dank geht an die Vorbereitungsgruppe, an die Seniorinnen und Senioren mit ihren Beiträgen sowie an Familie Hannemann für die weihnachtliche Ausschmückung des Gemeindesaals.

Bericht über Südafrika

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was verzählen.“ Dieses Zitat von Matthias Claudius aus einem seiner Gedichte passte wunderbar auf den Seniorennachmittag am 14.11. Im vollen Gemeindesaal des Pfarrhauses in Bubenorbis berichteten Birgit und Rainer Langenstein sowie Margot Bauer mit einem Bilder- und Filmvortrag über ihre Reise nach Südafrika an Ostern. Die Tische waren sehr schön mit Figuren afrikanischer Tiere dekoriert, Gesänge von Eingeborenen erklangen aus den Lautsprechern, so dass gleich die richtige Einstimmung in das Thema erfolgte.

Zu Beginn zeigte eine Karte Afrikas die riesigen Größenverhältnisse: In die Fläche Afrikas passen Länder wie USA, China und Europa zusammen! Im ersten Teil wurden die sehr abwechslungsreichen Landschaften Südafrikas gezeigt, mit sehr viel grün, was man nicht so erwartet hätte. Bilder der großen, europäisch geprägten Städte ergänzten den Eindruck. Einige Bilder zeigten sog. Townships, die ein Überbleibsel der Apartheitspolitik sind, als der Staat separate Wohngebiete bestehend aus Hütten für die schwarze Bevölkerung errichten ließ. Die organisierte Reise führte jeden Tag zu touristisch interessanten Zielen (z.B. riesige Wasserfälle, Eingeborenensiedlungen usw.). Im zweiten Teil zeigten die Afrikareisenden die außerordentlich reichhaltige Tierwelt des Landes im Krügernationalpark: Löwen, Elefanten, Springböcke, Zebras, Giraffen, Leoparden, Flusspferde, Geier, Affen usw. Die Tiere waren zum Teil nur wenige Meter vom Bus entfernt, so dass beeindruckende Nahaufnahmen gelangen. Insbesondere vor den Affen wurde gewarnt, da diese sich wohl darauf spezialisiert haben, den Touristen alles, was sie in der Hand halten, zu entreißen. Manchmal sollen sie auch in die Autos einsteigen und alles mitnehmen, was sie greifen können. Die Videosequenzen am Schluss zeigten die Tiere beim Baden (Elefanten), beim Fressen (Leoparden) oder beim Schlafen (Löwen).
Der Reisebericht war sehr instruktiv und unterhaltsam. Etliche Informationen waren neu und runden das Bild von Südafrika ab. Ein herzlicher Dank geht an die Familie Langenstein und Frau Bauer für ihren ausführlichen und informativen Vortrag! Ein weiterer Dank an die Vorbereitungsgruppe mit Aufbau, Bewirtung mit Kuchen und Bedienung!

 

Gemütliches Beisammensein bei Zwiebelkuchen und Federweißer

Der Herbst hat begonnen, die Zeit des Zwiebelkuchens und des Federweißers. Deshalb gab es bei unserer Zusammenkunft eine Auswahl köstlichen Zwiebelkuchens mit neuem Wein. Der Duden sagt darüber: Zwiebelkuchen ist ein Kuchen aus Hefeteig mit einem Belag aus Zwiebeln, Speck und evtl. saurer Sahne und Eier. Wer diesen Kuchen nicht mag (das soll es geben) konnte zu Schmalzbrot und Käsebrot greifen. Zu Beginn trug Ruth Sohlleder ein kurzweiliges Gedicht über diese Spezialität vor. Herzlichen Dank! In fröhlicher Runde wurden Lieder passend zur Jahreszeit angestimmt. So ging nach drei Stunden ein unterhaltsamer Nachmittag allmählich zu Ende. Ein herzlicher Dank gilt den Damen, die so unterschiedliche und äußerst schmackhafte Zwiebelkuchen backten, sowie an die Helferinnen in der Küche. Dank auch an Herrn Hannemann für die Besorgung des neuen Weins.

Vorstellung von Pfarrer Herrmann

Unser Gast am 12. September war der neue Pfarrer von Bubenorbis-Geißelhardt, Herr Matthias Herrmann. Mit seiner Familie ist wieder Leben in das lange verwaiste Pfarrhaus eingekehrt. Da der Gemeindesaal im unteren Stock des Pfarrhauses liegt, war sein Weg zu den Seniorinnen und Senioren nicht weit. Die Familie fühlt sich im neuen Heim wohl, davon konnten wir uns z. B. beim „Umtrieb“ der beiden Kinder überzeugen. Nach Kaffeetrinken und Kuchenessen stellte sich Pfr. Herrmann vor.

Zuvor trug unsere Ruth Sohlleder ein Gedicht vor, das sie zum Dienstantritt des Pfarrers verfasst hatte. Danach berichtete Herr Herrmann, wie sein Interesse an der Theologie in der Bibelschule Kirchberg geweckt wurde, was ihn schließlich veranlasste, dieses Fach zu studieren (und nicht, wie ursprünglich gedacht, Zahnmedizin). Nach dem Vikariat ist er nun seit 1. September Pfarrer zur Anstellung, nach ca. drei Jahren erfolge die Verbeamtung. Symbolisch holte er aus einem Rucksack nacheinander drei Gegenstände, die für ihn höchste Bedeutung haben. Zuerst zeigte er sein Beffchen aus dem Rucksack. Der Beruf und die Einarbeitung stehe an erster Stelle. Seine Freude am Pfarrerberuf wurde in seiner Ansprache mehrfach ersichtlich. Als Zweites zeigte er ein Bild seiner Familie und unterstrich den hohen Stellenwert seines Familienlebens. Der dritte Gegenstand war ein Handtuch. Dieses benötige er nach ausgedehnten Radtouren und im Fitness-Center. Es gilt, was der römische Dichter Juvenal einst sagte: „orandum est, ut sit mens sana in corpore sano“, d.h. man bete um einen gesunden Geist in einem gesunden Körper“. Mit 40 Wochenstunden käme ein Pfarrer bei seinem anspruchsvollen und anstrengenden Beruf nicht über die Runden, so Herr Herrmann; umso wichtiger ist der Ausgleich durch Familie und Sport. In der Fragerunde erläuterte Herr Herrmann, welche Schwerpunkte er (zunächst) setzen wolle: Kennenlernen der Gemeindeglieder mit den verschiedenen Gremien, sehr wichtig die Jugendarbeit, Kontinuität aufbauen.

Ein interessanter Nachmittag ging rasch zu Ende. Wir wünschen Herrn Pfarrer Herrmann alles erdenklich Gute für seine neue Aufgabe! Ein herzlicher Dank geht an die Damen und Herren für die Vorbereitung mit Kaffee und Kuchen für das Aufräumen!

                                               

 

Gemütliches Beisammensein im Pfarrgarten

Bei schönstem Sonnenschein trafen wir uns zu gemütlichem Beisammensein bei Kaffee und Kuchen erstmals im Pfarrgarten. Die Tische und Bänke waren rasch aufgestellt. Allerdings mussten sie im Verlauf des Nachmittags mehrfach in den knappen Schatten umgestellt werden. Trotz der Hitze gab es viele anregende Gespräche, viel Lachen, kurzum es herrschte eine gute Atmosphäre. Die Stimmung stieg als später Würstchen im Schwenkgrill von Rolf Hannemann zubereitet wurden. Eine weitere Freude bereitete uns Kirchenpfleger Rainer Gebhardt mit seinem perfekten Akkordeonspiel! Er spielte ein Potpourri bekannter Melodien und begleitete uns auch beim Singen. So ging wieder ein schöner, abwechslungsreicher Nachmittag gegen 18.00 Uhr zu Ende.
Ein herzlicher Dank geht an die Vorbereitungsgruppe der Damen, die Kaffee und Kuchen bereitstellten sowie an Rolf Hannemann für das Grillen und nicht zuletzt für die musikalischen Darbietungen von Rainer Gebhardt!

Ausflug nach Würzburg

Unser diesjähriger Ausflug führte uns in die Residenzstadt Würzburg und nach Veitshöchheim. Auf dem Programm stand zunächst eine Schifffahrt von Würzburg nach Veitshöchheim. Dort besichtigten wir den schönsten Rokokogarten Europas. Ein Führer erklärte uns die wunderschöne Anlage, auf der sich auch ein Schloss, der einstige Sommersitz der Würzburger Fürstbischöfe, befindet. Nach dem Mittagessen im Ratskeller, nicht weit vom Rokokogarten, ging es auf dem Main wieder zurück nach Würzburg. Unser Busfahrer Volker Schäfer von der Fa. Zügel erwartete uns schon und fuhr uns vor die Würzburger Residenz, wo wir das „Touristenzügle“ bestiegen. Es führte uns durch die wichtigsten Straßen der Innenstadt. Die vielen Sehenswürdigkeiten wurden über Lautsprecher erklärt. Nach der Rückkehr zur Residenz erwartete uns schon der Bus und wir traten den Heimweg an.

Eine Fülle von Eindrücken prägte den Ausflugstag. Bei dem sehr warmen Wetter waren wir über jede frische Brise oder kühle Getränke froh! Auf der Rückfahrt unterstützten wir die gute Stimmung mit Gesang. Ein herzliches Dankeschön geht an die Organisatoren des Ausflugs: für die sichere Fahrt die Fa. Zügel sowie Willi Langohr und Gerd Hannemann!

 

Treffen am Backhäusle

Am 13. Juni sollte unser gemütliches Beisammensein auf dem Dorfplatz stattfinden. Leider machte uns der Wettergott einen Strich durch die Rechnung, so dass wir auf besseres Wetter eine Woche später am 20. Juni hofften. Unsere Hoffnung trog nicht: ohne Regen und bei angenehmen Temperaturen fanden sich über 30 Seniorinnen und Senioren zum schon traditionellen Blootzessen ein. Es gab Klumpenkuchen, Zwiebel- und Lauchkuchen und verschiedene Pizzas. Bei anregenden Unterhaltungen vergingen die Stunden wie im Flug! Ein herzlicher Dank geht an Frau und Herr Weinmann mit ihrem Team, an die Blootzbackerinnen sowie an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr am Backhäusle!

 

Treffen am 9. Mai 2016

Musik wird oft nicht schön gefunden,
weil sie stets mit Geräusch verbunden.

(Wilhelm Busch)

Gemeinsames Singen war am 9. Mai im Pfarrhaus Bubenorbis angesagt. Wilhelm Busch hätte sicher nicht von „Geräusch“ gesprochen, wenn er uns hätte hören können! Nachdem die neuesten Ereignisse ausgetauscht worden waren, wurde das erste Lied „Der Mai ist gekommen …“ angestimmt. Es folgten im Verlauf des Nachmittags viele Lieder, die mit Freude und Engagement gesungen wurden. Am Ende eines schönen Nachmittags galt der Dank den Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung des Gemeindesaals.

Ehemaliger Bürgermeister Heinz Nägele zu Besuch beim SenF

„Auch im fortgeschrittenen Alter kann man noch Blödsinn machen“. Mit diesen Worten eröffnete Heinz Nägele, ehemaliger Bürgermeister von Wüstenrot, seinen Bildvortrag. Thema war seine Fahrt mit einem Traktor im Jahr 2009 nach Solymar (Ungarn), der Partnergemeinde von Wüstenrot.
Gebraucht in Thüringen gekauft, wurde der alte Deutz in 500 Arbeitsstunden wieder hergerichtet, um auf die lange Fahrt anlässlich des Jubiläums 25 Jahre Partnerschaft Wüstenrot – Solymar zu gehen. In seinem humorvollen Vortrag, gespickt mit Anekdoten, wurde deutlich, dass eine solche Tour eine penible Vorbereitung unter Berücksichtigung möglicher überraschender Zwischenfälle beinhalten musste. Dies erläuterte Herr Hägele zur allgemeinem Erheiterung des Publikums an etlichen Beispielen. Am Ziel Solymar glücklich angekommen, gab es ein viertägiges Fest mit einem Aufmarsch vieler Traktoren. Der Deutz wurde schließlich für 3500 € versteigert, die an den örtlichen Kindergarten und eine andere Einrichtung geflossen sind. Die Rückkehr nach Deutschland erfolgte weniger stressig mit dem Flugzeug.
Solymar wurde ab dem 18. Jahrhundert von deutschen Auswanderern besiedelt. Die Stadt liegt ca. 15 km nordwestlich der Hauptstadt Budapest. Leider, so Herr Nägele, wird nicht mehr viel deutsch gesprochen. Nach dem 2. Weltkrieg wurden fast 2000 Deutschstämmige aus Solymar vertrieben. Es bleibt zu hoffen, dass die Partnerschaft auch in den nächsten Jahren erhalten werden kann.
Ein herzlicher Dank geht an Herrn Nägele für seinen instruktiven Vortrag sowie an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben!


Besenfahrt am 21.03.2016

Unser heutiger Ausflug führte uns in den Besen der Fam. Lederer in Unterheimbach. Erfreulich war die große Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zum Essen gab es eine vorzügliche Schlachtplatte und einen sehr guten Wein. Für die Musik sorgte der Akkordeonspieler „Knorry“, der es verstand, mit seinen Solodarbietungen und auch mit gemeinsamem Singen Schwung und viel Spaß zu erzeugen. Am Ende schwangen einige gar das Tanzbein! Zwischendurch brachte „Knorry“ die Seniorinnen und Senioren durch seine nicht alltäglichen Witze zum Lachen. So ging ein wunderschöner Nachmittag zu aller Freude zu Ende. Ein herzlicher Dank geht an den Organisator Gerd Hannemann.

Zusammenkunft am Rosenmontag 2016 im Gemeindesaal des Pfarrhauses:

entsprechend dekoriert war der Raum und, wenn auch dezent, die anwesenden Seniorinnen und Senioren. Nach dem Kaffeetrinken zeigte uns Willi Langohr einen ca. 20 Jahre alten Film aus der Reihe „Fahr mal hin“ des SWF (heute SWR) mit dem Titel „Das Brettachtal“. Wenn der Film auch schon etwas älter war, es hat sich grundsätzlich nicht viel verändert in der Landschaft und in den baulichen Schätzen des Brettachtals. Interessant waren einzelne Weiterentwicklungen bis heute, so z.B. das neu eingerichtete Römermuseum in Mainhardt oder die Veränderungen am Standort Forstamt Mönchsberg. Der Film veranschaulichte eindrucksvoll die Schönheiten unserer näheren Umgebung und macht sicher Lust auf das Wandern dort in der wärmeren Jahreszeit. Im Anschluss zeigte Erich Blind einen selbstgedrehten Videofilm vom Ausflug 2014 nach Kirchberg. Ein schöner und abwechslungsreicher Nachmittag!

Ein herzlicher Dank geht an die Vorbereitungsgruppe für das Schmücken des Raumes und für Kuchen und Fasnetsküchle!


 

Gerhard Stutz zu Gast beim Seniorenforum

Unser Gast am 11. Januar war wieder Herr Gerhard Stutz von MUT (Hoffnung und Perspektiven für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Rumänien und Togo (Afrika). Dieses Mal berichtete Herr Stutz von den Aktivitäten in Togo. Zuvor las Ruth Sohlleder ein Gedicht über die Nachweihnachtszeit vor. Herr Pfarrer Glück wurde mit einem kleinen Buchgeschenk aus dem Seniorenkreis, den er ins Leben gerufen hatte, verabschiedet.
Vor ca. drei Jahren kam es, eher durch Zufall, zu einem Kontakt des Bruders von Herr Stutz mit einem Goethe-Studenten aus Togo. Ein Besuch in diesem afrikanischen Land zeigte den Mitarbeitern von MUT die vielfältigen Probleme, die ihre Ursachen dort in der großen Armut haben. In ländlichen Gebieten würden die Menschen fast auf der Stufe von Steinzeitmenschen leben, so Herr Stutz. Mit eindrucksvollen Bilder und kurzen Clips unterstrich er dies: einseitige Ernährung durch die kartoffelähnliche Jamswurzel, frisches Wasser tragen die Frauen in Schüsseln auf dem Kopf von weit her, Handwerker arbeiten meist ohne Maschinen, „reich“ ist, wer sich ein Kleinkraftrad chinesischer Bauart leisten kann, ärztliche Versorgung kaum vorhanden und teuer. Die Liste ließe sich noch fortsetzen.
Dennoch überrascht die große Herzlichkeit und Dankbarkeit der Menschen. Was sie mit dem wenigen, das sie haben, auf die Beine bringen ist beeindruckend. Konkret wurde den MUT-Besuchern der Wunsch herangetragen, die örtliche evangelische Kirche neu zu errichten (die alte war baufällig mit offenem Dach). Die Leute von MUT schafften es tatsächlich innerhalb von 14 Tagen mit Hilfe örtlicher Hilfskräfte, eine neue Kirche für 100 Menschen mit festem Mauerwerk und Wellblechdach für ca. 20 000 Euro Baukosten zu errichten!
Das nächste Ziel in Togo soll der Bau einer Krankenstation sein. Wichtig ist, dass die Handwerker vor Ort in die Arbeiten mit eingebunden werden. Auch Dauerarbeitsplätze für Pflegekräfte sollen entstehen.
Über zwei Stunden erhielten die Seniorinnen und Senioren Einblicke in eine völlig andere Welt, was sicher zum Nachdenken anregte, Stichwort Überflussgesellschaft.
Ein herzlicher Dank geht an Herrn Stutz sowie an die Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben!

 

 

Adventsfeier 2015

Wir feierten am 14.12. im Gemeindesaal des Pfarrhauses Advent. Bei Kaffee und Christstollen saßen wir in gemütlicher Runde zusammen. Pfarrer Glück blickte in seiner Ansprache auf sein Berufsleben als Pfarrer zurück. Es war für uns interessant, mal einen Blick „hinter die Kulissen“ des Pfarrberufes werfen zu dürfen. Neben dramatischen Ereignissen, die von unsäglichem Leid geprägt waren, gab es auch heitere Erlebnisse, die zum Schmunzeln anregten. Insgesamt gäbe es kaum einen Beruf, der zu so vielfältigen und auch intensiven Kontakten mit den Menschen führte. Es folgten noch ein Gedichtvortrag und eine nachdenklich stimmende Weihnachtsgeschichte was passieren würde, wenn es plötzlich in unserem Land keine Vielfalt der Menschen und deren Kulturen mehr gäbe. Das gemeinsame Singen umrahmte den Nachmittag.

Wir wünschen allen Seniorinnen und Senioren mit ihren Familien ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr 2016!


SenF: Seniorenforum Bubenorbis

Zu Gast war am 16. November Herr Gerhard Stutz, Vorsitzender des Vereins „MUT – Mitmachen und teilen e.V.“ Der Verein macht es sich seit 25 Jahren zur Aufgabe, Hoffnung und Perspektiven für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Rumänien und Togo (Afrika) zu ermöglichen. Heute sprach er in seinem Lichtbildervortrag über die Aktivitäten in Bulgarus (Banat) und Umgebung in Rumänien. Dort wurde 1996 das Casa de Copil (Haus für Kinder) ins Leben gerufen und im Lauf der Jahre immer weiter ausgebaut. Kindern aus Heimen oder schwierigen sozialen Verhältnissen wurde so ein neues Zuhause gegeben. Trotz einer Brandkatastrophe im Kinderheim ließen sich die Helfer nicht entmutigen und bauten es wieder auf. Herr Stutz schilderte an Hand von Einzelschicksalen die erfolgreiche Resozialisierung von Kindern und Jugendlichen. Dies geschieht u.a. durch geregelte Arbeit im Kinderheim und der angegliederten Landwirtschaft. Meist sind es Waisenkinder, denen eine familienähnliche Umgebung geboten wird. Finanziert wird die Hilfe ausschließlich durch Spenden; sie gelangt durch mehrere jährlich stattfindende LKW-Transporte nach Bulgarus. Eine sehr sorgfältige Planung des Sammelns und Verteilens der Hilfsgüter sei für den Erfolg unerlässlich. „Richtiges Verteilen ist schwieriger als das Sammeln“, so Herr Stutz. Durch das sehr niedrige Lohnniveau in Rumänien lassen sich durch die Spenden in „harter Währung“ im Kinderheim Arbeitsplätze für Sozialarbeiter, Erzieher, Küchenhelfer usw. schaffen.
Sehr viele Seniorinnen und Senioren folgten dem lebendigen Vortrag. Die anschließende Fragerunde zeigte das große Interesse und verdeutliche, was durch ehrenamtliches Engagement erreicht werden kann. Ein herzlicher Dank geht an Herrn Stutz sowie an die Damen und Herren, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben!


Vortrag von Herrn Bemb über das Thema: "Alkoholsucht"

Herr Bemb beim Vortrag

Sucht, insbesondere Alkoholsucht, war das Thema eines Vortrags, den Herr Bemb von dem „Haus der Selbsthilfegruppen“ (Bubenorbis) auf Einladung des Seniorenforums hielt.

Zu Beginn die Frage: Wer ist Alkoholiker? Antwort: Alkoholiker ist der, der  seine Sucht erkennt und zu ihr steht. Bis zu dieser Erkenntnis liegt meist ein langer Leidensweg, verbunden z.B. mit dem Verlust des Arbeitsplatzes, Verlust des Partners, Abwendung der Freunde und Bekannten. Der Weg in die Alkoholsucht verläuft vielfach ähnlich bei unterschiedlichen Menschen: beginnend mit dem Erlebnis, dass Alkohol erleichternd wirkt und Sorgen (scheinbar) vertreibt, bis zum regelmäßigem Konsum des Alkohols mit ständig steigenden Mengen, um den entlastenden Effekt zu erreichen. Diese psychische Abhängigkeit führt letztlich zur körperlichen Abhängigkeit vom Alkohol. Der Körper hat sich an die steigenden Mengen gewöhnt und verlangt immer mehr davon. Herr Bemb schildert anschaulich an Beispielen (auch an seiner Person), wie dieser Prozess abläuft und vor allem, zu welchem Zeitpunkt spätestens unbedingt Hilfe von außen in Anspruch genommen werden muss (Erkennen der eigenen Suchtabhängigkeit). Bleibt diese Inanspruchnahme der Hilfe aus, so sei der Tod des Abhängigen nicht mehr fern.
Viele Fragen aus dem Publikum konnte Herr Bemb kompetent beantworten. Ein instruktiver und informativer Nachmittag, den der Referent gestaltete. Dafür sei Herrn Bemb herzlich gedankt!

Spielenachmittag

Spielen in geselliger Runde

Am 21. September trafen sich die Seniorinnen und Senioren zum zweiten Spielenachmittag in diesem Jahr. Zur Einstimmung wurden einige Lieder gesungen. Nach dem Kaffee trinken (herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam!) wurden die Brett- und Kartenspiele ausgepackt. Mit viel Freude und Begeisterung wurde gewürfelt und die Karten geklopft.

Dieser Nachmittag bereitete viel Spaß und, um es mit einem Sprichwort zu sagen: „Kleine Kinder spielen gern, große noch viel lieber.“

Ehemaliger Rektor der Helmut-Rau-Schule Helmut Kaiser zu Besuch

Am 17. August war der frühere Rektor der Grund-, Haupt- und Realschule Mainhardt, Herr Helmut Kaiser, unser Gast. Humorvoll berichtete er aus seinem beruflichen Werdegang. Geboren und aufgewachsen im elterlichen Bauernhof absolvierte er nach der Volksschule eine landwirtschaftliche Lehre und anschließend eine Schreinerlehre. Er fand wohl Gefallen am Unterrichten, weshalb er die Begabtenprüfung für das Studium an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg erfolgreich hinter sich brachte und ebenso das Lehramtsstudium. Nach einigen Stationen an Schulen des Altkreises Schwäbisch Hall und seiner erfolgten Spezialisierung als Fortbildner für Lehrer wurde er vom Staatlichen Schulamt aufgefordert, sich um die freie Schulleiterstelle in Mainhardt zu bewerben. Er kam zum Zug und versah den Rektorposten 21 Jahre. Es stellte sich heraus, dass die Arbeit als Rektor sein Traumberuf wurde, den er mit Leib und Seele ausfüllte. Im Rückblick betonte Herr Kaiser immer wieder die gute Zusammenarbeit mit den Lehrkräfte, den Eltern und Schülern, und dem Schulträger. Neben einigen amüsanten Anekdoten sprach er auch schlimme Ereignisse an, z.B. der Tod von Schülern. Etliche Kinder und Enkelkinder der Seniorinnen und Senioren besuchten die Schule Mainhardt, so dass weitere gemeinsam erlebte Ereignisse angesprochen wurden. Ein kurzweiliger Nachmittag wollte kaum zu Ende gehen!

Herzlichen Dank an Herrn Kaiser sowie an die Damen und Herren der Vorbereitungsgruppe!


Gemütliches Zusammensein auf dem Dorfplatz Bubenorbis

Besuch im Kindergarten Bubenorbis und gemütliches Beisammensein am Backhäusle

Wir trafen uns am 13. Juli zu einem gemütlichen Zusammensein auf dem Dorfplatz Bubenorbis. Zunächst hatten wir die Gelegenheit, den Kindergarten Bubenorbis zu besichtigen. Frau Messerschmidt und ihr Team erklärte uns das Konzept und die Arbeitsweise der Einrichtung sowie die Art und Weise der Förderung der Kleinen. Beeindruckend waren die strukturierten Räumlichkeiten, die es ermöglichen, jedes Kind gezielt zu fördern. Die gute Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Träger wurde uns anschaulich erläutert. Manch einer von uns, so unter vorgehaltener Hand, hätte gern sein Kind in diesen Kindergarten gegeben…!

Zurück auf dem Dorfplatz konnten wir allerlei Köstlichkeiten genießen: Klumpenkuchen, Zwiebelkuchen, Flammkuchen, Quiche und Pizza. Ein herzlicher Dank geht an das Vorbereitungsteam um Frau und Herrn Weinmann und um Frau und Herrn Hannemann für die Bereitstellung der Getränke! In lockerer Atmosphäre hatten wir ein paar schöne Stunden. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

 


 

SenF: Seniorenforum Bubenorbis

Frau Katja Menges

Am 8. Juni 2015 war Frau Katja Menges vom Weltladen Schwäbisch Hall, Gelbinger Gasse 18, Gast bei den Seniorinnen und Senioren von Bubenorbis. In ihrem Vortrag, unterstützt durch einen Film, gab sie uns einen anschaulichen Einblick in das Thema „Fairer Handel“. Was bedeutet „Fairer Handel“? Die Erzeuger erhalten faire Preise, die ihnen ein Leben in Würde ermöglichen. Das sei gar nicht so selbstverständlich, wie Frau Menges berichtet, denn: Die Erlöse für viele Produkte aus dem Süden seien im freien Welthandel so niedrig, dass die Kleinproduzenten kaum davon leben könnten. Die Existenzsicherung einer Familie sei somit kaum möglich. Verelendung sei bei zu niedrigen Preisen oft die Folge, was wohl auch ein Grund für Flüchtlingsströme nach Europa ist. Am Beispiel der Mango-Frucht erklärte sie uns den Produktionsprozess vom Anbau bis in den Weltladen. Die Erzeugnisse des „Fairen Handels“ sind zwar etwas teurer; der Verbraucher hat aber ein gutes Gewissen, dass er, wenn auch nur im Kleinen, zur Existenzsicherung der betroffenen Familien beitragen kann. Am Ende des Nachmittags konnten einige Waren aus dem Weltladen Schwäbisch Hall gekauft werden. Herzlichen Dank an Frau Menges für den informativen Nachmittag!

 


 

 

Jahresausflug 2015 in das fränkische Seenland

Unser diesjähriger Jahresausflug führte uns bei bestem Wetter in das fränkische Seenland mit Altmühlsee und Kleiner bzw. Großer Brombachsee. Elisabeth, die in Schlungenhof bei Gunzenhausen zustieg, war uns den ganzen Tag eine fachkundige, kompetente aber auch eine bayerisch-rustikale Reiseführerin, die keine Langeweile aufkommen ließ (häufigste Worte zum Busfahrer: „Gib Gas!“)
Die Besichtigungstour mit dem Bus führte über Absberg und Spalt nach Stirn, wo wir im „Schwarzen Adler“ ein sehr reichhaltiges Mittagessen einnahmen. Danach ging es weiter zur Anlegestelle der „MS Brombachsee“, ein sogenannter Trimaran, der auf drei Decks bis zu 700 Personen fasst. Bei angenehmer Seeluft und gemächlichem Hingleiten mit 12 km/h genossen wir eineinhalb Stunden die Ruhe und ließen die Seenlandschaft auf uns wirken. Zum Abschluss kehrten wir in ein Café ein.
Dieser Ausflug war für uns alle ein sehr schönes Erlebnis. Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren Karl Breuninger, der uns wie immer sicher fuhr, Gerd Hannemann für die Koordination und vor allem an Elisabeth, die die Tour festlegte und die Wirtschaft und das Café aussuchte.

 

Besuch der Weinstube Lösch in Windischenbach

Am 13. April besuchten wir die Weinstube Lösch in Windischenbach. Der „Besen“ hatte extra für uns geöffnet, so dass wir genügend Platz fanden. Das Mittagessen war reichhaltig und sehr gut. Bald kam der Wunsch nach einer kleinen Wanderung in den Weinbergen auf, um „Platz“ für Kaffee und Kuchen zu schaffen. Der Akkordeonspieler Fritz Frank aus Eschental sorgte für die musikalische Begleitung beim gemeinsamen Singen von Volksliedern. In seiner volkstümlichen Art bereitete er uns viel Freude und Spaß! Am Ende tanzten gar einige von uns zu der fetzigen Musik! So ging ein wunderschöner Nachmittag zu Ende. Ein herzlicher Dank geht an den Organisator Gerd Hannemann und den Busfahrer Karl Breuninger!

Spielenachmittag

Am 9. März war ein Spielenachmittag angesagt. Trotz wunderschönen Wetters spielten die Seniorinnen und Senioren im Pfarrhaus mit ihren mitgebrachten Brett- und Kartenspielen, auch Scrabble war dabei. Eine Vierergruppe ging zum Dorfplatz und spielte sehr vergnüglich eineinhalb Stunden Boule.
Dieser Nachmittag bereitete viel Freude und, um es mit einem Sprichwort zu sagen: „Kleine Kinder spielen gern, große noch viel lieber.“

Blutworschtmaultasche und Pefferärschle

Herr Karl Mündlein beim Vortrag

Am 9. Februar 2015 besuchte uns der Mundartautor Karl Mündlein aus Ammertsweiler. Er las aus seinen Werken mit den Schwerpunkten Essen und Trinken, zwischenmenschliche Beziehungen und eigene Kindheit. Kurzweilig und hintersinnig gab er Einblicke in die Seele des hohenloher Volksstammes. Mit viel Witz und Humor beleuchtete er Begebenheiten aus dem hohenloher Leben, wobei die Pointe meist im letzten Satz erfolgte, was das Publikum mit Lachen und spontanem Beifall beantwortete. Über zwei Stunden Anekdoten vergingen so wie im Flug. Einige Beispiele (verkürzt):

Wenn dem Vater die Suppe zu heiß war, gab er Most dazu. Kommt doch in einen Magen.
Die Mostbirnen waren so sauer, dass es den Hemdzipfel in den A… gezogen hat. Heute passiere das nicht mehr, weil die Hemden zu kurz sind.
Antwort an die Polizei nach einer Alkoholkontrolle: ein guter Most hinterlässt keine Spuren.
Und schließlich, als die Großmutter im Sterben liegt: Großmutter, bleib noch ein bisschen, wir brauchen deine Rente.

Im Verlauf des Vortrags wurde allen klar, und Herr Mündlein hat darauf besonders hingewiesen, dass viele Dinge in der Hochsprache nur unzureichend wiedergegeben werden können. Umso wichtiger ist die Pflege der vom schwäbischen und hochdeutschen bedrängten hohenloher Mundart, wie es Herr Mündlein und andere Mundartautoren tun.
Vielen herzlichen Dank an ihn und die Helferrinnen und Helfer, die zu einem gelungenem Nachmittag beigetragen haben!

„Nur Simbl maana mir däda dahonna schwäbisch schwäza, mir bawla hohalohisch“.


SenF: Seniorenforum Bubenorbis

Vortrag von Hermann Müller

Schwerpunkt bei der ersten Zusammenkunft des Sen_F im neuen Jahr war ein Reisebericht über Apulien. Hermann Müller berichtete über eine Reise zu dem „Stiefelabsatz“ Italiens, die er vor gut einem Jahr durchführte. Die Seniorinnen und Senioren bekamen einen ausführlichen Einblick in die Geschichte und Kultur dieses Landstriches Italiens.
Steinzeitliche Relikte befinden sich in den vielen Grotten und Höhlen. Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. Beginnt die griechische Kolonisation in Süditalien mit der Gründung von Stadtstaaten (Tarent, Gallipoli, Otranto). Aus dieser Zeit sind etliche Tempelbauten übrig geblieben, die allerdings später von den Römern (ab 4. Jahrhundert v. Chr.) für ihre Bauten verwendet wurden. Apulien hat nach dem Ende des Römischen Reiches eine wechselvolle Geschichte zu verzeichnen: die Langobarden übernehmen das Land und später ab dem 9. Jahrhundert n. Chr. die muslimischen Sarazenen, im Mittelalter waren die Staufer vor Ort.
Herr Müller zeigte in seinem Vortrag vor allem kultur- und religionsgeschichtliche Monumente der damaligen Zeit. Beeindruckend sei die sehr hohe Steinmetzkunst, was er eindrucksvoll durch seine Bildaufnahmen demonstrierte. Auch die Kirchen aus verschiedenen Stilepochen waren imposant und bemerkenswert. Mit viel Detailwissen erklärte Herr Müller die einzelnen Kulturschätze, vor allem auch die Verbindungen aus griechisch-römischer Zeit mit dem späteren christlichen Einfluss. Hier konnte er einige kunst- und religionsgeschichtliche Parallelen hervorheben.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Müller für seinen sehr instruktiven Vortrag über Apulien!


Bürgermeister Damian Komor zu Besuch bei SenF

Am 10. November war bei der monatlichen Zusammenkunft der Seniorinnen und Senioren aus Bubenorbis Herr Bürgermeister Komor zu Gast. Er bedankte sich für die Einladung und meinte, dass er gerne zu den Senioren käme und sowieso das Gespräch mit den Bürgern vor Ort suche. Denn nur, wenn die Bürger sich in der Gemeinde engagieren, entstünde ein lebendiges Miteinander.
Herr Komor sprach über die Entwicklung der Gemeinde Mainhardt auch im Hinblick auf die Bedürfnisse der älteren Mitbürger. In seiner ihm eigenen lebhaften und unterhaltsamen Art sprach er verschiedene Bereiche an. Er spannte den Bogen über die Entwicklung der Einwohnerzahl , über den Gemeindehaushalt (Pflicht- und freiwillige Aufgaben, gegenwärtig Haushaltsüberschuss), über die positive Entwicklung der Schule (Pädagogisches Konzept, Schülerzahlen), über die Sanierung des Freibads (Zuschüsse in Aussicht), über die Energieversorgung (weg von den Großkonzernen), über die Probleme der Polizeireform (oft längere Anfahrtswege der Polizei), bis zur medizinischen Versorgung (Deckelung der Zahl der Ärzte im Landkreis). Er führte zur ärztlichen Versorgung in Mainhardt aus, dass bei Pensionierung eines der drei Ärzte möglicherweise kein Ersatz zu bekommen sein wird, weil es genügend Ärzte im Landkreis gäbe. Diese Entwicklung sei vor allem für die ältere Generation nicht erfreulich. Die Stadt Langenburg habe z.B. aus den genannten Gründen keinen Arzt mehr.
Die vielen Fragen der Anwesenden beantwortete Herr Komor mit der ihm eigenen Offenheit. Anregungen aus dem Kreis nahm er dankend auf: z.B. muss die Straßenbeleuchtung bis halb eins in der Nacht angeschaltet bleiben? Der Nachmittag mit Herrn Komor war kurzweilig, interessant und gewinnbringend. Frau Sohlleder las am Ende ein zum Schmunzeln anregendes Gedicht über das Gemeindeleben in Bubenorbis vor 60 Jahren vor. Sie hatte es vor 30 Jahren bereits aufgeschrieben. Herzlichen Dank! Am Schluss erhielt Herr Komor  ein kleines Präsent, bevor er zum nächsten Termin eilte.


Besuch des Römermuseums

SenF: Seniorenforum Bubenorbis

Am 13. Oktober trafen sich die Seniorinnen und Senioren zu einer „Geschichtsstunde“ im Römermuseum Mainhardt. Der römische Offizier Torsten Pasler erklärte sehr ausführlich und anschaulich die Mainhardter Geschichte zur Römerzeit. Detailliert ging er auf die Ausstellungsstücke ein. Insbesondere beeindruckte die fortgeschrittene Waffentechnik, die von keinem anderen Volk zur damaligen Zeit erreicht wurde – mit ein Grund für die Schaffung des Weltreiches der Römer. Interessant das Modell des Römerkastells. Die Klassenunterschiede zwischen den Offizieren und den Mannschaften zeigten sich bspw. in der unterschiedlichen Heiztechnik: die Offiziere hatten Fußbodenheizung durch zugeführte Warmluft, die Mannschaften mussten sich mit der Körperwärme der Pferde vom Stall in den nächsten Stock begnügen. Herr Pasler verstand es, Bezüge von solchen Details in die übergeordnete römische Geschichte einzubinden. Vom Modell zur Außenanlage des Kastells: Bei der Begehung der Mauerreste konnte sich jedermann, ausgehend vom Modell,  die riesigen Dimensionen des Kastells vorstellen.
Ein herzlicher Dank geht an Herrn Pasler für die sehr instruktive gut eineinhalbstündige Führung!


 

 

 

Gemütliches Zusammensein in der Forsthütte in Bubenorbis

Am 8. September trafen wir uns zu einem gemütlichen Zusammensein in der Forsthütte Bubenorbis. Bei schönem Wetter gab es Kaffee und Kuchen und gegrillte Würstchen. Der Nachmittag war bestens organisiert von Herrn Schiller und Herrn Hannemann, herzlichen Dank! Wie immer bei solchen Anlässen gab es anregende Gespräche.

 

Eindrücke vom Bloozessen am 11. August 2014

Herzlichen Dank geht an Frau Weinmann mit ihrem Vorbereitungsteam! 

 

 

 

 

 

Sen-F: Ausflug am 5. Juni 2014

Der erste Ausflug des Senioren-Forums Bubenorbis führte uns zu der Jugendstilkirche in Gaggstatt und nach Kirchberg. Bei schönem Wetter, aber etwas frischen Temperaturen, erhielten wir eine einstündige qualifizierte Führung außerhalb und innerhalb der Kirche. Nach dem Mittagessen in Kirchberg folgte die Stadtführung: Orangerie, Wassergraben, Toranlage, Kirche und Schloss. Wir wollten nach dem Kaffee trinken noch nicht nach Hause und entschlossen uns spontan, die Anhäuser Mauer zu besichtigen.

Herzlichen Dank an den Organisator Willi Langohr und an den Busfahrer Karl Breuninger, der die Reisegruppe vorbildlich und sicher gefahren hat. Nach der Rückkehr kam der Wunsch nach weiteren Ausflügen auf.