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Aktuellste Berichte von 2015 und 2016

Hier können Sie die neuesten Berichte des Klimaschutzbeauftragten im Kirchenbezirk Schwäbisch Hall, Dipl. Ing. Werner Schweinzer, nachlesen:
 
 
Bericht Frühjahrssynode 2015
 
Bericht Herbstsynode 2015
 
Bericht Frühjahrssynode 2016
 
 

Projekt KliK - Klimaschutz im Kirchenbezirk

Bild: übergestern, www.flickr.com
Bild: übergestern, www.flickr.com

Der Klimawandel schreitet ungebremst fort, die schädlichen Klimagase nehmen rasant zu. Die Weltgemeinschaft tut sich schwer, konsequent Schritte in Richtung Energieeffizienz, Energieeinsparung und Energien aus erneuerbaren Quellen zu gehen: Das hat auch die 19. Weltklimakonferenz 2013 in Warschau gezeigt hat.

Die EKD-Synode hat 2008 auf der 7. Tagung zur Schöpfungsverantwortung den Beschluss gefasst, „Der Rat der EKD möge den Gliedkirchen vorschlagen, das Ziel anzustreben, im Zeitraum bis 2015 eine Reduktion ihrer CO2-Emissionen um 25 Prozent – gemessen am Basisjahr 2005 – vorzunehmen.“

Ein Jahr später hat die Bezirkssynode diesen Beschluss aufgegriffen und für den
evangelischen Kirchenbezirk Schwäbisch Hall übernommen. Es sollte ein aktives Zeichen sein zur Bewahrung der Schöpfung. Frei nach Leonardo da Vinci „Binde deinen Karren an einen Stern“ wurde 2009 das Projekt KliK im Kirchenbezirk gestartet. 

Wirksame Maßnahmen

Eine erste wichtige Maßnahme war die Einführung eines Energiemanagements in den Kirchengemeinden des Bezirks und die Bildung von Energieteams vor Ort. Parallel dazu wurden Schulungen für die Mitarbeiter in den Energieteams und für Hausmeister und Mesner durchgeführt.

Um eine Ausgangsbasis zu finden, wurde auf Grundlage einer Datenerhebung von 2007 der Heizenergie und Stromverbrauch in allen kirchlichen Gebäuden für den Kirchenbezirk Schwäbisch Hall ermittelt. Mithilfe der Emissionsfaktoren für die unterschiedlichen Energieträger konnte das CO2-Äquivalent
errechnet werden. Als Ergebnis wurde im Sektor Strom 273 Tonnen und im Sektor Wärme (Heizenergie) 436 Tonnen, zusammen 709 Tonnen ermittelt.

25 Prozent Reduzierung ergibt den Zielwert von 531 Tonnen im Jahr 2015.

In den Folgejahren wurden die ersten positiven Ergebnisse sichtbar. Weiterhin wurden jährlich Schulungen mit Erfahrungsaustausch der Energieteams durchgeführt. Bei Heizungsumbau in kirchlichen Gebäuden wurden klimaschonende Maßnahmen bevorzugt. So konnten z.B. bei Umstellung von Erdgas auf Fernwärme die Hälfte der Emissionen vermieden werden. Beim Wechsel von Strom (Bundesmix) auf Ökostrom fällt nur noch ein Fünfzehntel der ursprünglichen Emissionen an.

Ziel erreicht!

Das Ziel 25 Prozent Reduktion konnte deutlich und vorzeitig übertroffen werden. Gegenüber der Ausgangsbasis 709 Tonnen beträgt die Reduktion sogar 32 Prozent!
Statt 531 Tonnen sind es nun 481 Tonnen im Ziel. In 5 Jahren haben wir  die CO2-Emissionen um 228 Tonnen verringert, das sind ein Drittel weniger   Emissionen. Unser Ziel haben wir um 50 Tonnen übertroffen. 

Kurzfassung des Berichts bei der Bezirkssynode am 22.11.2013
von Werner Schweinzer, Umweltbeauftragter des Kirchenbezirks Schwäbisch Hall
und Leiter des Projektes KliK.


Den vollständigen Bericht zum Projekt KliK finden Sie hier.